Glossar  (Begriffe, Definitionen und Erläuterungen für die Instandhaltung) Glossar

Dieses Glossar wird ständig erweitert. Ergänzungen sind willkommen und werden bei Bedarf nach Prüfung mit Quellenangabe veröffentlicht. Schreiben Sie uns: info@saager-mc.de.  Sollten Sie spezielle Begriffe aus der "SAP-Welt" suchen, empfehlen wir Ihnen den Besuch des [ SAP-Glossars ]
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SAP-Slogan
A
ABAP/4
Advanced Business Application Programing. ABAP/4 beziehungsweise heute auch ABAP Objects sind die von SAP entwickelten und ins R/3 implementierten Programmiersprachen für kommerzielle Anwendungen. In dieser Sprache sind die ADHOC-Schnellerfassungsmasken programmiert.
Siehe auch auf unserer Site: ADHOC-PM

ABC-Analyse
Durch eine ABC-Analyse werden die Materialien nach ihrer Bedeutung in A-Teile, B-Teile und C-Teile eingeteilt. A-Teile sind wichtige Materialien, die einen geringen mengenmäßigen Anteil, aber einen hohen Wertanteil besitzen. B-Teile sind weniger wichtige Materialien, die einen mittleren Mengen- und Wertanteil haben. C-Teile sind nebensächliche Materialien, die einen geringen Wertanteil, aber einen hohen Mengenanteil besitzen.
Abgaswartung
Unter Abgaswartung versteht man die Wartung durch Überprüfung und Einstellung abgasrelevanter Komponenten und Abgasmessung im Leerlauf und bei erhöhtem Leerlauf
Ablauf
Allgemein steht Ablauf für den Verlauf von Ereignissen. Im Arbeitssystem ist der Ablauf jene Bestimmungsgröße, mit der das Zusammenwirken der Ressourcen Mensch und Arbeits-/Sachmittel bei der Eingabe-Ausgabe-Transformation beschrieben wird.
Ablauforganisation
Ablauforganisation bezeichnet in der Organisationstheorie die Ermittlung und Definition von Arbeitsprozessen unter Berücksichtigung von Raum, Zeit, Sachmitteln und Personen, während sich die Aufbauorganisation hauptsächlich mit der Strukturierung einer Unternehmung in organisatorische Einheiten - Stellen und Abteilungen - beschäftigt.
Die Aufbauorganisation und die Ablauforganisation stehen in einem Abhängigkeitsverhältnis und betrachten somit gleiche Objekte unter verschiedenen Aspekten. Während es bei der Aufbauorganisation um die Bildung von organisatorischen Potentialen geht, beschäftigt sich die Ablauforganisation mit dem Prozess der Nutzung dieser Potentiale.

Abnutzung
Nach DIN 31051: "Abbau des Abnutzungsvorrates, hervorgerufen durch chemische und/oder physikalische Vorgänge". Dazu gehören Reibung, Korrosion, Ermüdung, Alterung, Bruch usw.
Abnutzungsausfall
auch: Spätausfall. Dritte Phase des charakteristischen Verlaufes der Ausfallrate (Badewannenkurve). Die Ausfallrate steigt mit zunehmender Betriebszeit immer stärker an. Zu den "rein zufälligen" (stets wirkenden) Ausfallursachen kommen vermehrt Ausfälle durch Alterung, Abnutzung, Ermüdung usw.
Abnutzungsgrenze
Nach DIN 31051 Im Sinne der Instandhaltung der vereinbarte oder festgelegte Mindestwert des Abnutzungsvorrates.
Beispiel: Mindest-Restprofiltiefe bei Autoreifen von 2 Millimetern.

Abnutzungsprognose
Nach DIN 31051 Vorhersage über das Abnutzungsverhalten einer Betrachtungseinheit, die mit Hilfe der Abnutzungsmechanismen aus den bekannten oder angenommenen Belastungen der zukünftigen Bedarfsanforderungen ermittelt wird, ausgehend von einem Ist-Zustand der Betrachtungseinheit.
Anmerkung in DIN 31051: Das Abnutzungsverhalten wird durch die Abbaukurve des Abnutzungsvorrates beschrieben.

Abnutzungsvorrat
Nach DIN 31051: "Vorrat der möglichen Funktionserfüllungen unter festgelegten Bedingungen, der einer Betrachtungseinheit aufgrund Herstellung, Instandsetzung oder Verbesserung innewohnt".
Abrasion
Die Abrasion (lat. abrasio = Abkratzung) bezeichnet das Abtragen von Material durch Schleifen, Scheuern oder Strahlen. Das Adjektiv lautet abrasiv. Die Begriffe werden u.a. verwendet in folgenden Zusammenhängen.
Abrasive Stoffe werden verwendet als Schleifmittel, Scheuermittel und in der Zahnpasta
Eher unerwünscht ist der abrasive Verschleiß
Als Abrasiv bezeichnet man zusätzliche Schneidmittel in der Wasserstrahlschneidemaschine

Abschreibung (AfA)
Gegenstände des Anlagevermögens unterliegen einer verbrauchsbedingten Abnutzung. Sie können daher während einer bestimmten Dauer von gewerblichen Nutzern steuerlich abgesetzt werden (AfA = Absetzung für Abnutzung). Diese Abschreibungszeiten sind durch das Bundesfinanzministerium in amtlichen AfA-Tabellen festgelegt.
Absturzsicherung
Absturzsicherungen müssen überall dort vorhanden sein, wo Gefahren durch Absturz aus Höhen größer als 1m drohen.
Ausnahme: Arbeiten, die über Wasser ausgeführt werden, müssen generell gegen Absturz gesichert sein. Bei Dachdeckerarbeiten ist erst eine Sicherung ab einer Höhe von 3m zwingend notwendig. Beim "Mauern über die Hand" und bei Reinigungsarbeiten an Fenstern muss ab einer Höhe von 5m gegen Absturz gesichert werden.
Absturzsicherungen bestehen normalerweise aus Absperrungen oder Seitenschutz. Auf Absturzsicherungen kann verzichtet werden, wenn andere Lösungen, z.B. Auffangnetze an Dächern gefunden werden. Ebenso können durchtrittsichere Abdeckungen an Vertiefungen Absturzsicherungen überflüssig machen.

Adhäsion
Die Adhäsion (auch Anhangskraft) bezeichnet die Zusammenhangkräfte zwischen den Molekülen zweier verschiedener Stoffe bzw. das Haften zweier Stoffe oder Körper aneinander.
Verschleiß durch Adhäsion (auch Haftverschleiß genannt) ist die Bildung und Trennung (Abscheren) von atomaren und/oder molekularen Bindungen (Mikroverschweißungen) zwischen Grund- und Gegenkörper (Wechselwirkungen zwischen Festkörpern). Dabei erfolgt die Trennung häufig nicht in der ursprünglichen Kontaktfläche, sondern im Volumen eines Partners. Es haftet dann Material an dem anderen Partner (Materialübertrag). Adhäsions-Verbindungen entstehen, wenn die Oberflächenfilme der Reibpartner versagen, was z.B. bei hohem Druck, hoher (und tiefer!) Temperatur und hohen Geschwindigkeiten geschehen kann.
Bei großflächigen Verbindungen mit starkem Reibkraftanstieg wird von "Fressen" gesprochen, dies kann zum spontanen Ausfall von Maschinen und Anlagen führen.

ADHOC
ad hoc (lat. Wortsinn: "zu diesem Zweck"). Sofort, spontan, ohne Planung, ohne Vorbereitung.
Änderung
Änderung / Modifikation. Die DIN 31051 versteht unter diesen Begriffen eine Änderung der Funktion durch alle Kombinationen von technischen und administrativen Maßnahmen sowie Maßnahmen des Managements. Damit gibt eine klare Abgrenzung zu den Verbesserungen.
Im Gegensatz zu früheren Fassungen der DIN 31051 zählt die Änderung/ Modifikation nicht mehr zur Instandhaltung, obwohl sie häufig von der Instandhaltung durchgeführt wird.

Aerodynamik
Aerodynamik ist Teil der Physik. Sie gehört darin zur Mechanik. Auf diesem Gebiet stellt sie das schwierigste Kapitel. Sie behandelt zum Einen die Strömungslehre und zum Anderen die Wechselwirkungen von Kräften zwischen Luft/Gas und festen Körpern. Aerodynamik liefert den Schlüssel zum Verstehen des Fliegens von Flugzeugen, Vögeln, Insekten, dem Fahren von Segelschiffen und dem Funktionieren von Windmühlen/Windkraftgeneratoren. Für Fahrzeuge, Gebäude und Natur beschreibt Aerodynamik die bei Wind durch deren Formen entstehenden Kräfte.(Quelle: www.wikipedia.de)
Aerostatik
Die Aerostatik ist die Lehre der unbewegten, insbesondere der strömungsfreien Gase. Sie beschäftigt sich mit der Dichteverteilung vornehmlich in der Luft.
Akkreditierung
Der Begriff Akkreditierung (lat. accredere, Glauben schenken) wird in verschiedenen Bereichen benutzt, um den Umstand zu beschreiben, dass eine allgemein anerkannte Instanz einer anderen Instanz das Erfüllen einer besonderen (nützlichen) Eigenschaft bescheinigt. Unter Akkreditierung kann jedoch auch lediglich das Verfahren verstanden werden, das sich eingehend mit einer bestimmten Materie beschäftigt. Hierbei ist die Akkreditierung bereits die Aufnahme der Eigenschaftsuntersuchung und eben nicht die Bescheinigung des Endergebnisses.(Quelle www.wikipedia.de)
ALAP
As Late As Possible. Steuerungsparameter für Vorgänge im Arbeitsplan. Z.B. soll ein Gerüst erst kurz vor dem Beginn der Arbeiten aufgebaut werden, obwohl es früher möglich wäre.
Algorithmus
Unter einem Algorithmus versteht man allgemein eine genau definierte Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems oder einer bestimmten Art von Problemen.
Im täglichen Leben lassen sich leicht Beispiele für Algorithmen finden: Zum Beispiel ist ein Kochrezept ein Algorithmus - zumindest dann, wenn alle Angaben genau genug sind und es für alle Teilaufgaben, wie Braten, Rühren, etc., ebenfalls Algorithmen gibt. Auch Reparatur- und Bedienungsanleitungen oder Hilfen zum Ausfüllen von Formularen sind in der Regel Algorithmen. Ein weiteres, etwas präziseres Beispiel sind Waschmaschinenprogramme.
Algorithmen können in Programmablaufplänen nach DIN 66001 oder ISO 5807 grafisch dargestellt werden. (Quelle: www.wikipedia.de)

Alterung
(Werkstofftechnische) Alterung ist die Gesamtheit aller im Laufe der Zeit in einem Material irreversibel ablaufenden chemischen und physikalischen Vorgänge.
Alterungsursache
innere
Innere Alterungsursachen sind thermodynamisch instabile Zustände des Materials, die zu Alterungsvorgängen führen.
äußere
Äußere Alterungsursachen sind chemische und physikalische Einwirkungen der Umgebung auf das Material, die zu Alterungsvorgängen führen.

Analyse
Allgemein bedeutet Analyse die Zerlegung eines Ganzen in seine Teile sowie die damit verbundene Untersuchung.
Anerkannte Regeln der Technik
Definition in Anlehnung an § 3 Abs. 1 Satz 3 GSG (Geräte-Sicherheits-Gesetz):
Allgemein anerkannte Regeln der Technik sind diejenigen Regeln, die in der Fachpraxis erprobt und bewährt sind und nach vorherrschender Meinung einer Mehrheit repräsentativer Fachleute als Wiedergabe des Standes der Technik angesehen wird.
Anmerkung 1: Allgemein anerkannte Regeln der Technik beruhen zwar auf der Analyse von Erfahrungen und sind breit anwendbar, sie sind dabei aber auf die zugrunde liegenden Fälle beschränkt. Dies muss bei ihrer Anwendung beachtet werden, d. h. eine Anpassung an betriebs- und situationsspezifische Gegebenheiten ist vor Ort immer notwendig.
Anmerkung 2: Allgemein anerkannte Regeln der Technik werden u. a. in Normen und Richtlinien dokumentiert.

Anlage
Eine Anlage umfasst die Gesamtheit aller technischen Mittel eines Systems.
Anmerkung 1: Dies ist die Definition aus DIN 31051:1985-01. Sie wird weiter verwendet, da der Begriff in der Praxis üblich ist.
Anmerkung 2: Das Synonym für Anlage ist in DIN EN 13306 der Begriff »Asset«.

Anschaffungswert
siehe --> Neuwert
Anlagenhierarchie
Ziel der Anlagenhierarchie ist es, eine Gliederung der Instandhaltungsobjekte (hierarchisch) aufzubauen und zu dokumentieren.
Im SAP wird die Anlagenhierarchie mit der Technische Platz Struktur abagebildet.

Anpassrampe
Verladerampe mit horizontal und vertikal beweglicher Brücke, die an die Ladungsöffnung eines Transportmittels angeschlossen wird.
ANSI
Das American National Standards Institute (ANSI) ist die US-amerikanische Stelle zur Normung industrieller Verfahrensweisen. Es ist Mitglied in der International Organization for Standardization (ISO).
Apparat
(engl.: apparatus)Ein Apparat ist technisch gesehen eine Vorrichtung, ein Gerät, eine Maschine, ein Werkzeug oder Mechanismus.
APS
Advanced Planning System, betriebsübergreifendes PPS
Arbeitsplan
Der Arbeitsplan ist die Vorgabe für den Herstellprozess eines Produktes oder einer Dienstleistung. Im Arbeitsplan werden die verschiedenen Arbeitsgänge in der richtigen Reihenfolge ihrer Durchführung aufgelistet, wobei für jeden Arbeitsgang angegeben wird, in welcher Kostenstelle er auszuführen ist und welche Vorgabeleistung (Vorgabezeit) dafür vorgesehen ist. Der Arbeitsplan ist somit die Basis für die Kalkulation. Die mit dem proportionalen Kostensatz bewerteten Arbeitsplanpositionen führen zu den proportionalen Kosten.
(siehe auch Instandhaltungsarbeitsplan für SAP)

Arbeitsmittel
Arbeitsmittel (Sachmittel) sind Gegenstände (z. B. Anlagen, Maschinen, Werkzeuge, einschließlich Software), mit denen Handlungen oder Operationen zur Erfüllung der Arbeitsaufgabe verrichtet werden. Sie sind eine Untermenge der Betriebsmittel.
Arbeitsschutz
Arbeitsschutz schließt alle Maßnahmen ein, die dazu beitragen, Leben und Gesundheit des arbeitenden Menschen zu schützen, seine Arbeitskraft zu erhalten und die Arbeit menschengerecht zu gestalten.
Arbeitsvorbereitung
Arbeitsvorbereitung wird unterschiedlich interpretiert: Sie wird als Synonym für Fertigungsplanung, aber auch für Fertigungsplanung inkl. Fertigungssteuerung, ggf. einschließlich der Ermittlung von Zeitstandards und damit von Prozessbausteinen verwendet. Nach einem sehr weiten Begriffsverständnis steht Arbeitsvorbereitung für alle Aktivitäten, die erforderlich sind, um mit dem Erfüllen der Arbeitsaufgaben zu einem Auftrag beginnen zu können.
Arbeitsvorgang
Der Arbeitsvorgang (oft auch: Arbeitsgang, Vorgang o. ä.) ist die kleinste, in einem Arbeitsplan angeführte und mit einem Zeitstandard belegte Aufgabe.
ASAP
As Soon As Possible. Steuerungsparameter für Vorgänge im Arbeitsplan. z.B. soll ein Gerüst nach Abschluss der Arbeiten so früh wie möglich abgeholt werden, um Kosten zu sparen ; auch Kürzel für Accelarated SAP: Methode der SAP für die beschleunigte Implementierung des R/3-Systems.
Asset Lifecycle Management
Unter Asset Lifecycle Management werden im Rahmen einer Empfehlung (NAMUR NE91) Tätigkeiten und Maßnahmen verstanden, die dazu dienen, den Wert einer Anlage zu erhalten oder zu steigern. Dazu gehören die Betriebsführung, Prozessführung, Verfahrensoptimierung sowie die werterhaltende und möglichst wertsteigernde Instandhaltung, d.h. die Optimierung zwischen dem Aufwand für die Instandhaltung und Ertüchtigung der Anlage einerseits und der für die Produktion geforderten Verfügbarkeit der Anlage andererseits. Asset Management ist Aufgabe der für den Betrieb insgesamt Verantwortlichen (Betriebsführung). (Quelle: NAMUR-Empfehlung NE91 "Anforderungen an Systeme für Anlagennahes Asset Management", Erstausgabe 01.11.2001, S. 4)
Asset Management
Der Begriff Asset aus der Finanzwelt bezeichnet die Aktiv-Seite einer Bilanz, also das von einer Firma angelegte Vermögen: "asset" (engl.) = Vermögenswert, Aktivposten. Im Sinne des Facility Managements verwaltet das Asset Management Inventar sowohl im physikalischen als auch im betriebswirtschaftlichen Sinne. Akquisitionskosten und laufender Support werden für zukünftigen Gebrauch festgehalten. Informationen zu den verschiedenen Garantiezeiten werden erfragt und erlauben deren Einsatz zur Kostenreduzierung. Zusätzlich werden Lizenzen dokumentiert und mit der tatsächlichen Nutzung verglichen. Dienstleistungs- und Wartungsverträge mit Drittunternehmen werden zusammen mit den entsprechenden Aktivposten festgehalten.
Atemschutzgerät
Atemschutzgeräte gehören zur persönlichen Schutzausrüstung. Sie schützen den Träger vor Schadstoffen in der Umgebungsatmosphäre und/oder Sauerstoffmangel. Bei Atemschutzgeräten unterscheidet man aufgrund Ihrer Wirkungsweise:
- Filtergeräte, die zwar Staubpartikel und Gase auffangen, wie z.B. Staub- oder Gasmaske, aber nicht von der Umgebungsatmosphäre unabhängig machen.
- Isoliergeräte, die eingesetzt werden müssen, wenn Sauerstoff in der Umgebungsatmosphäre fehlt oder giftige Gase vorhanden sind. Isoliergeräte machen den Träger von der Umgebungsatmosphäre unabhängig, wie z.B. das Sauerstoffgerät eines Tauchers oder Atemgeräte der Feuerwehr.

Audit
Als Audit (lat.: Anhörung) werden allgemein Untersuchungsverfahren bezeichnet, die dazu dienen, Prozessabläufe zu analysieren. In diesem Sinne wurde der Begriff ursprünglich im Personalwesen angewandt. Je nach Bereich wird bei einem Audit der Ist-Zustand analysiert oder aber ein Vergleich der ursprünglichen Zielsetzung mit den tatsächlich erreichten Zielen ermittelt. Oft soll ein Audit auch dazu dienen, allgemeine Probleme oder einen Verbesserungsbedarf aufzuspüren, damit sie beseitigt werden können. (Quelle: www.wikipedia.de)
Aufgeschobene Instandhaltung
Definition gemäß DIN EN 13306, 7.9:
"Korrektive Instandhaltung, die nicht unmittelbar nach einer Fehlererkennung ausgeführt, sondern entsprechend gegebener Instandhaltungsregeln aufgeschoben wird."

Aufmaß
Genaue Feststellung der an einem Bau geleisteten Arbeit. Das Aufmaß ist die Grundlage für die Kostenabrechnung.
Aufwand
Der Aufwand ist allgemein ein Maß für den Einsatz oder die zu erbringende Leistung, um einen bestimmten Nutzen zu erzielen. Der Aufwand kann quantitativ in Geldeinheiten, Arbeitsstunden, Materialbedarf etc. angegeben werden. Oft wird jedoch auch rein qualitativ unter Zusammenfassung der oben genannten Parametern bewertet bzw. verglichen.
In der Betriebswirtschaft versteht man unter dem Aufwand die Minderung des Unternehmenserfolges durch den Verbrauch (z.B. Material, menschliche Arbeitskraft, Maschinen) oder den Gebrauch (z.B. Boden, Kapital) von Produktionsfaktoren.
(Quelle: www.wikipedia.de)

Ausfall
Der Ausfall ist die unbeabsichtigte Unterbrechung der Funktionserfüllung einer Betrachtungseinheit.
Nach DIN 31051 ist es die: "Beendigung der Fähigkeit einer Betrachtungseinheit, eine geforderte Funktion zu erfüllen."
Nach DIN 40041 ist Ausfall als ereignisbezogener Begriff definiert und bedeutet: "Beendigung der Funktionsfähigkeit".

Ausfallabstand
Definition gemäß DIN EN 13306, 9.14:
"Zeit zwischen zwei aufeinander folgenden Ausfällen einer Einheit."

Ausfallmechanismus
Definition gemäß DIN EN 13306, 5.10:
"Physikalischer, chemischer oder anderer Vorgang, der zu einem Ausfall führt oder geführt hat."

Ausfallrate
(siehe auch: Ausfallwahrscheinlichkeit). Die Ausfallrate (engl. failure rate )ist eine der gebräuchlichsten Zuverlässikeitskenngrößen. Sie gibt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Betrachtungseinheit in einem angenommenen Zeitabschnitt ausfällt.
Die Ausfallrate wird entweder als mittlere Zeit zwischen zwei Fehlern (englisch: Mean Time between Failure = MTBF, oder Mean Time to Failure = MTTF) in Stunden oder als deren Kehrwert, der Fehleranzahl (englisch: Failure in Time = FIT) innerhalb eines Zeitraums von 109 Stunden angegeben.

Ausfallursache
Definition gemäß DIN EN 13306, 5.2:
"Umstände während der Entwurfs-, Fertigungs-, Inbetriebsetzungs- oder Nutzungsphase, die zu einem Ausfall geführt haben."

Ausfall-
wahrscheinlichkeit
Entsprechend der Definition der Verfügbarkeit als Wahrscheinlichkeit, ein System funktionsfähig anzutreffen, ist die Unverfügbarkeit die Wahrscheinlichkeit, ein System funktionsunfähig anzutreffen, d. h. die Unverfügbarkeit ist die Ausfallwahrscheinlichkeit. Entsprechend gilt: U=MTTR/(MTBF+MTTR).
Außerbetriebnahme
Definition gemäß DIN 31051, 4.5.3.3:
"Im Sinne der Instandhaltung beabsichtigte unbefristete Unterbrechung der Funktionsfähigkeit einer Betrachtungseinheit."

Außerbetriebsetzung
Definition gemäß DIN 31051, 4.5.3.2:
"Im Sinne der Instandhaltung beabsichtigte befristete Unterbrechung der Funktionsfähigkeit einer Betrachtungseinheit während der Nutzung."

Autonome Instandhaltung
Die autonome Instandhaltung ist eine der acht Säulen von TPM (Total Productive Maintenance).Der Anlagenbediener soll Inspektions-, Reinigungs- und Schmierarbeiten im ersten und in weiteren Schritten auch kleine Wartungsarbeiten selbstständig durchführen. (Quelle: www.wikipedia.de)
B
B2B
Business-to-Business steht für die Beziehungen und Geschäfte zwischen Unternehmen, die nicht Endverbraucher betreffen. Dazu zählen zum Beispiel Groß- und Zwischenhandel, Lieferung von Halbzeugen und der Zahlungsverkehr zwischen kommerziellen Partnern.
Badewannenkurve
Die Ausfallrate eines Gerätes über die Zeit entspricht einer Badewannenkurve: Am Beginn sorgen Frühausfälle für eine hohe Ausfallrate. Die Zeitspanne der Nutzungsdauer ist gekennzeichnet durch eine konstante, niedrige Ausfallrate, die erst bei Erreichen des Lebensdauerendes rasch ansteigt.
Dieser "natürliche" Verlauf der Ausfälle ist in der Praxis jedoch nicht mehr häufig (<10%) zu finden. Durch die künstliche Alterung, dem sogenannte "burn in" werden beispielsweise Montage-, Fertigungs- oder Werkstofffehler unter extremen Bedingungen frühzeitig "erzeugt" und die fehlerhaften Elemente vor Auslieferung aussortiert. Das andere Ende der Kurve wird zum Beispiel durch Einbau von Verschleißteilen flach gehalten.

Balanced Scorecard
Balanced Scorecard (BSC) ist ein Unternehmenssteuerungssystem, das strategische Ziele in operative Maßnahmen umsetzt. Die Basis von BSC ist ein Kennzahlensystem, das alle für den Unternehmenserfolg wichtigen Aspekte einbezieht.
BAnf
Abkürzung für Bestell-Anforderung siehe auch Bestellanforderung
BAPIs
Business Application Programming Interfaces. BAPIs sind offene objektorientierte Schnittstellen, die auf SAP-Business-Komponenten (Geschäftsobjekten) basieren. In allen R/3-Geschäftsanwendungsbereichen wurden mehr als 170 BAPIs definiert. Man kann BAPIs verwenden, um Internet- und Intranet-Lösungen unter Verwendung von R/3 und anderen Geschäftsanwendungen zu entwickeln.
Barcode
Ein gedruckter, horizontaler Streifen mit vertikalen Balken (bar) von unterschiedlicher Breite, die jeweils für Zahlen stehen. Barcodes werden eingesetzt, um in Industrie und Handel Produkte und Teile zu kennzeichnen, zu erkennen und in Verbindung mit einem Betriebsdaten Erfassungs System (BDE) den Teile-Aufenthaltsort zu registrieren. Barcodes werden mit Barcodereadern (Scanner) gelesen.
BDE
Betriebsdatenerfassung: System, das Personal-, Zeiterfassungs- und Maschinendaten registriert und verwaltet.
Beanspruchbarkeit
Angabe der ertragbaren Beanspruchungen eines Objekts, ohne dass in einem vorgegebenen Zeitraum eine diesen Beanspruchungen zugeordnete Änderung des physischen Zustandes schon auftritt.
Beanspruchung
Änderung des physischen Zustandes einer Einheit infolge einer Belastung (Spannung, Ermüdung etc.).
Bedarfsanforderung
Synonym für den Begriff »Soll-Zustand«
Anmerkung: Die Bedarfsanforderung umfasst die Festlegung der physischen Eigenschaften einer Einheit für einen festgelegten Zeitraum. Nach Ablauf des Zeitraumes kann eine neue Bedarfsanforderung definiert werden.
Erläuterung: Beispielsweise wird für die Zeit von Januar bis Juni von einer Anlage die Produktion von 1000 Teilen pro Stunde und von Juli bis Dezember von 1250 Teilen pro Stunde gefordert. Hieraus resultieren dann auch neue Anforderungen an die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit sowie die Instandhaltung.

Belastung
Äußere Einwirkung auf eine Einheit, so dass sich deren physischer Zustand ändert.
Benchmarking
Benchmarking ist ein kennzahlenorientierter Vergleich mit Wettbewerbern. Mit Hilfe des Benchmarking erfolgt ein direkter Vergleich eigener Prozesse, Ressourcen oder Produkte mit denen von Wettbewerbern, die gleichen marktlichen Anforderungen unterliegen. Voraussetzung ist eine einheitliche Operationalisierung der Leistungsmerkmale von Prozessen, Produkten oder Ressourcen in ein (branchen)einheitliches Kennzahlensystem. Mit Hilfe dieser Kennzahlen ergibt sich die Möglichkeit der Ausrichtung der Ziele am "Klassenbesten", d.h. am leistungsfähigsten Wettbewerber. Es wird angestrebt, die Kennzahlen des Klassenbesten zu erreichen und auf lange Sicht eventuell sogar zu überholen. Bei einer ständigen Aktualisierung des Kennzahlensystems ist eine ständige Kontrolle des Zielerreichungsgrades in Form eines Soll-Ist-Vergleiches möglich. Damit kann der Erfolg von Maßnahmen zur Verbesserung von Prozessen, Ressourcennutzung oder Produktkosten kontrolliert werden.
Bereitschaftszeit
Definition gemäß DIN EN 13306, 9.5:
"Zeitintervall, in dem eine Einheit sich im Bereitschaftszustand befindet."

Bereitschaftszustand
Definition gemäß DIN EN 13306, 6.14:
"Betriebsfreier funktionsfähiger Zustand während der benötigten Zeit."

Bestellanforderung
im SAP: Die Bstellanforderung (BAnf) ist die "interne" Anfrage an den Einkauf, eine Bestellung auszulösen.
Betrachtungseinheit
Nach DIN 31051: "Jedes Teil, Bauelement, Gerät, Teilsystem, jede Funktionseinheit,jedes Betriebmittel oder System, das für sich allein betrachtet werden kann." Insofern sind im SAP PM beispielsweise der Technische Platz oder das Equipment als Betrachtungseeinheit zu sehen.
reparierbare-
Definition gemäß DIN EN 13306, 3.3:
"Einheit, die unter gegebenen Bedingungen nach einem Ausfall in einen Zustand zurückgeführt werden kann, in dem sie eine geforderte Funktion erfüllen kann."
Anmerkung in DIN EN 13306: "Gegebene Bedingungen können wirtschaftlicher, ökologischer, technischer und/oder anderer Natur sein."
reparierte-
Definition gemäß DIN EN 13306, 3.4:
"Reparierbare Einheit, die nach einem Ausfall repariert wurde."

Betriebszeit
Definition gemäß DIN EN 13306, 9.3:
"Zeitintervall, in dem eine Einheit die von ihr geforderte Funktion erfüllt."
zwischen zwei Ausfällen
Definition gemäß DIN EN 13306, 9.15:
"Gesamte Betriebszeit zwischen zwei aufeinander folgenden Ausfällen einer Einheit."
Betriebszeit zwischen zwei Ausfällen, durchschnittliche
Definition gemäß DIN EN 13306, 11.4:
"Mathematischer Erwartungswert der Betriebszeit zwischen zwei Ausfällen."

Bruch
Ein Bruch ist die Trennung eines Werkstoffes durch mechanische Beanspruchung.
burn in
Dauerbetrieb, in dem geprüft wird, ob Teile (z.B. Platinen, Monitor etc.) fehlerhaft sind. Ein "burn in" wird oft unter extremer Belastung des zu prüfenden Teiles durchgeführt, z. B. mit starken Temperaturschwankungen innerhalb des spezifizierten Bereiches. Mit dem "burn-in" werden Herstellungsfehler gefunden und damit die Ausfallrate am Anfang der Nutzungsdauer minimiert (künstliche Alterung). Siehe auch Badewannenkurve.
Business Based Maintenance (BBM)
(dt.: geschäftszielorientierte Instandhaltung)Definition nach Siemens Industrial Services:
Die Instandhaltung wird nicht allein rein technisch optimiert, sondern parallel auf die individuellen Geschäftsziele des Kunden ausgerichtet.
Anmerkung 1: Intensität und Umfang aller Instandhaltungsmaßnahmen - von der Planung bis zu Tagesarbeit und Ersatzteilmanagement - werden im Sinne des Unternehmens optimiert.
Anmerkung 2: Die zu erreichenden Verbesserungen werden gemeinsam festgelegt und durch erfolgsbezogene Vergütungsbestandteile innerhalb der Partnerschaft forciert (Win-Win-Partnerschaft).

Business Intelligence (BI)
Zusammenfassung von Methoden und Softwarelösungen zur Auswertung und Analyse operativer Informationen und zur Unterstützung des Entscheidungsmanagements in Unternehmen.
C
CAD
Computer Aided Design: Computergestützte Konstruktionslösungen, eine Software, die von Ingenieuren, Konstrukteuren, Technischen Zeichnern, oder Architekten eingesetzt wird, um technische Zeichnungen und Konstruktionen zu erzeugen.
CAFM
Computer Aided Facility Management: Computergestützter unternehmerischer Prozeß, der durch die Integration von Planung, Kontrolle und Bewirtschaftung bei Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen (facilities) und unter Berücksichtigung von Arbeitsplatz und Arbeitsumfeld eine verbesserte Nutzungsflexibilität, Arbeitsproduktivität und Kapitalrentabilität zum Ziel hat.
CE
CE steht für Communauté Européenne (frz.), d.h. Europäische Gemeinschaft
CE-Zeichen
Mit dem CE-Zeichen bestätigt der Hersteller die Konformität mit den jeweiligen EG-Richtlinien über das Inverkehrbringen von Produkten innerhalb der Europäischen Union. Der Verkauf solcher Waren in der Europäischen Union darf durch die Behörden nicht verhindert werden.
Das CE-Zeichen ist eine gesetzliche Kennzeichnung und dient als "Warenpass" für die Marktaufsichts-Behörden. Es ist kein Gütesiegel und darf nicht für Werbezwecke verwendet werden!

CEN
CEN steht für Comité Européen de Normalisation (frz.), d.h. Europäisches Komitee für Normung (engl. European Committee for Standardization). CEN zeichnet verantwortlich für europäische Normen in allen technischen Bereichen außer Elektrotechnik.
CiP
Continuous improvement Process. Kontinuierlicher Verbesserungs Prozess (KVP)
Condition
Monitoring
Zustandsorientierte Instandhaltung. Durch laufende Überwachung kritischer Informationen, z.B. Emissionen, Wandstärken u.s.w. Zeitpunkt einer fälligen Maßnahme (Wartung, Austausch ...) ableiten.
Conference Room Pilot
Conference Room Pilot (CRP) meint sinngemäß soviel wie "Pilotprojekt im Konferenzraum" und wird benutzt, um eine individuell entwickelte Software einzuführen und gleichzeitig mit (einer Auswahl von) künftigen Benutzern zu testen. Im Prinzip funktioniert es wie ein interner Workshop, bei dem die verschiedenen Szenarien von Abläufen anhand von Beispiel- oder/und repräsentativen Geschäftsdaten und Testaccounts vorgestellt und gleichzeitig gemeinsam diskutiert werden. So kann man dann noch abschließende Verbesserungen durchführen. (Quelle: www.mittelstandswiki.de)
Corrective Maintenance
(dt.: korrektive Instandhaltung)Definition gemäß DIN EN 13306, 7.6:
"Instandhaltung, ausgeführt nach der Fehlererkennung, um eine Einheit in einen Zustand zu bringen, in dem sie eine geforderte Funktion erfüllen kann."

Customizing
Anpassung einer Standard-ERP-Lösung an die Bedürfnisse des Kunden.
D
Dauerfestigkeit / Dauerschwingfestigkeit
Die Dauerschwingfestigkeit (kurz: Dauerfestigkeit) gibt an, wie viele Lastwechsel einer bestimmten Amplitude von einem Werkstoff bzw. Bauteil ertragen werden können, bevor Versagen einsetzt.
Dienstgütevereinbarung
Der Begriff Dienstgütevereinbarung (DGV) oder Service-Level-Agreement (SLA) bezeichnet eine Vereinbarung zwischen Auftraggeber und Dienstleister, die wiederkehrende Dienstleistungen für den Auftraggeber in den Kontrollmöglichkeiten transparenter gestaltet, wie etwa der zugesicherten Reaktionszeit, Umfang, Schnelligkeit und Kosten. Wichtiger Bestandteil ist hierbei die Dienstgüte (Service-Level).
Charakteristisch für ein SLA ist, dass der Dienstleister jeden relevanten Dienstleistungsparameter unaufgefordert in verschiedenen Gütestufen (Levels) anbietet, aus welcher der Auftraggeber unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten sich entscheiden muss. Bei einem klassischen Dienstleistungsvertrag offenbart der Dienstleister diese Vertragsgestaltungsmöglichkeiten nicht.
Zu unterscheiden sind OLA und SLA. Der SLA ist eine vertragliche Vereinbarung zum Endkunden und der OLA eine firmeninterne Vereinbarung.(Quelle www.wikipedia.de)

Dienstleistung
Die durch Tätigkeiten an der Schnittstelle zwischen Lieferant und Kunde sowie durch den Lieferanten intern erbrachten Ergebnisse zur Erfüllung der Erfordernisse des Kunden.
Dienstvertrag
Der Dienstvertrag ist die Grundlage aller Arbeitsverträge. Nicht nur das Arbeitsverhältnis, sondern grundsätzlich jede Dienstleistung wird in Deutschland vertraglich über den Dienstvertrag nach § 611 BGB behandelt.
Der Dienstvertrag ist ein schuldrechtlicher Vertrag. Die Parteien des Vertrages heißen Dienstberechtigter (der Gläubiger der Dienstleistung) und Dienstverpflichteter (Schuldner). Geschuldet wird vom Dienstverpflichteten die Leistung, in Abgrenzung zum Werkvertrag jedoch nicht der Erfolg. Daneben grenzt sich der Dienstvertrag vom Werkvertrag durch die Gestaltung als Dauerschuldverhältnis ab. Soll der Dienstvertrag vor Erbringung der Leistung beendet werden, so ist die Beendigung über die Kündigung vorzunehmen. Durchaus schwieriger gestaltet sich aber die Abgrenzung bei der Beschäftigung von Scheinselbständigen. Hier ist es auch möglich, unter den besonderen Voraussetzungen von § 7 SGB IV Personen mit einem Werkvertrag zu beschäftigen. Problematisch ist die Abgrenzung in der Regel auch zum Geschäftsbesorgungsvertrag (§ 675 BGB).
Neben dem Kauf-, dem Miet- und dem Werkvertrag ist der Dienstvertrag der häufigste Vertragstyp im Rechtsverkehr.

DIN
Das DIN Deutsches Institut für Normung e.V. (Geschäftszeichen DIN) mit Sitz in Berlin ist die nationale Normungsorganisation in Deutschland. Der Verein entwickelt in Zusammenarbeit mit Handel, Industrie, Wissenschaft, Verbrauchern und Behörden technische Standards (Normen) zur Rationalisierung und Qualitätssicherung. Das DIN vertritt die deutschen Interessen in den internationalen Normengremien (ISO, IEC, CEN).
DIN 31051
"Grundlagen der Instandhaltung". Nach DIN 31051 umfasst die Instandhaltung "alle Maßnahmen zur Bewahrung und Wiederherstellung des Sollzustandes sowie zur Feststellung und Beurteilung des Istzustandes von technischen Mitteln eines Systems". Die Maßnahmen werden untergliedert in:
> Wartung
> Inspektion
> Instandsetzung
> Verbesserung

DIN 31052
"Instandhaltung - Inhalt und Aufbau von Instandhaltungsanleitungen"
DIN 31054
"Instandhaltung - Grundsätze zur Festlegung von Zeiten und zum Aufbau von Zeitsystemen"
DIN EN 13306
"Begriffe der Instandhaltung; Dreisprachige Fassung EN 13306:2001"
DIN EN 13460
"Instandhaltung - Dokumente für die Instandhaltung; Deutsche Fassung EN 13460:2002"
Dispatcher
Ein Dispatcher (engl. to dispatch = etwas erledigen, abschicken) ist ein Einsatzleiter, Koordinator, Zuteiler. Wörtlich "Schnell-Erlediger". (Quelle: de.wikipedia.org)
Disposition
Dispositionen sind Tätigkeiten, um Art, Menge und Zeitpunkt eines bestimmten Bedarfs festzustellen und in Bestell- bzw. Liefermengen und Bestell- bzw. Liefertermine umzuplanen.
Dokument Management System
Ein Dokument Management System (kurz: "DMS") oder Dokumenten Verwaltungs System (kurz: "DVS") ist ein System (Hard- und/oder Software), zur Verwaltung von Dokumenten (Texten, Bildern) und Sicherung der Historie des Dokuments (z.B. Versionsmanagement).

siehe auch auf unserer site: PIN in unseren Lösungen

Downtime
(dt.: nicht betriebsfähige / funktionsfähige Zeit, Ausfallzeit, Standzeit). Definition gemäß DIN EN 13306, 9.2:
"Zeitbereich, während dessen sich eine Einheit im Zustand einer intern bedingten Störung befindet."
Der Begriff "downtime" wird üblicherweise im IT-Bereich genutzt. Es ist ein "denglischer" Ausdruck mit dem man die Zeit bezeichnet, in der ein Computersystem nicht verfügbar, bzw. nicht funktionstüchtig ist, auf deutsch also Ausfallzeit, auch Stillstandszeit, Reparaturzeit, Störungsdauer oder Abstellzeit. Man unterscheidet zwischen geplanter und ungeplanter Downtime.
geplante Downtime:
Als geplante Downtime bezeichnet man ein gezielte und planmäßige Abschaltung eines Computersystems. Oft wird die geplante Downtime auf die Nacht gelegt und den Benutzern angekündigt. Meist stehen Alternativsystem bereit. Die geplante Downtime wird z.B. für Hardwareaufrüstungen oder Umzüge verwendet.
ungeplante Downtime:
Als ungeplante Downtime bezeichnet man plötzlich auftretende Störung wie z.B. Head-Crash bei Festplatten oder Überhitzung. Die ungeplante Downtime kann zu schweren finanziellen Verlusten führen, da oft die Arbeit von mehreren Tagen oder Wochen vernichtet ist. Als Gegenmaßnahmen werden Backups durchgeführt.

E
e-Collaboration
e-Collaboration ist die Zusammenarbeit von Gruppen, Netzwerken oder Teams zur gemeinsamen Bearbeitung von Fachthemen und/oder zum Informations- und Wissensaustausch über Internet oder Intranet.
Effizienz
"Die Dinge richtig tun". Maß für die Wirtschaftlichkeit des Mitteleinsatzes. Die Effizienz setzt die Kosten der eingesetzten Mittel in Relation zur (gewichteten) Menge der erbrachten Leistungen mit definierter (Prozess-) Qualität.
Effektivität
"Die richtigen Dinge tun". Maß für die Wirksamkeit bestimmter Maßnahmen. Die Effektivität vergleicht den erreichten Nutzen der erbrachten Leistungen (Ergebnis, Output) mit dem angestrebten Nutzen (Ziel).
Eichung
Eichung ist die Prüfung eines Messgerätes auf Einhaltung der zugrundeliegenden eichrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Eichfehlergrenzen. Als Messgerät kann dabei jedes einfache Gefäß mit Eichstrichen gelten. Mit einem Stempel wird die Einhaltung für die Gültigkeitsdauer der Eichung bestätigt. Eichungen werden in der Bundesrepublik Deutschland von den jeweiligen Landeseichämtern unter fachlicher Aufsicht durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt durchgeführt.
EMV
Elektromagnetische Verträglichkeit (kurz EMV) ist ein Begriff aus der Elektrotechnik. Er behandelt die technischen und rechtlichen Grundlagen der wechselseitigen Beeinflussung elektrischer Geräte durch die von ihnen hervorgerufenen elektromagnetischen Felder.
Jeder elektrische Stromfluss erzeugt elektromagnetische Felder, die wiederum in anderen elektrischen Leitern einen Stromfluss erzeugen können. Bei der Vielzahl der heute in Gebrauch befindlichen elektrischen Geräte kann diese gegenseitige Beeinflussung elektrischer Geräte Funktionsstörungen verursachen. Um diese Störungen zu vermeiden bzw. so klein wie möglich zu halten, wurden Richtlinien für die elektromagnetische Verträglichkeit geschaffen.
Der VDE definiert sie wie folgt:
Elektromagnetische Verträglichkeit ist die Fähigkeit einer elektrischen Einrichtung, in ihrer elektromagnetischen Umgebung zufriedenstellend zu funktionieren, ohne diese Umgebung, zu der auch andere Einrichtungen gehören, unzulässig zu beeinflussen (VDE 0870[1.1])
Zwei Hauptprobleme sind zu beachten: Die Wirkung eines Gerätes auf seine Umwelt und auch die Wirkung, die eine Umgebung auf ein Gerät haben kann.(Quelle: de.wikipedia.org)
Enterprise Asset Management (EAM)
(dt.: Unternehmens-Anlagenwirtschaft / Anlagenmanagement)Die systematische Planung und Überwachung von Unternehmensressourcen über ihren gesamten Lebenszyklus zur Verbesserung ihrer Nutzung, wobei eine Maximierung des Return on Investment (ROI) der Anlagen angestrebt wird.
Anmerkung: Dies kann die Spezifikation, Entwicklung und Konstruktion einer Einheit, ihre Nutzung, Instandhaltung und Änderung während der Nutzung sowie ihre Ausmusterung und Entsorgung umfassen.
Equipment
im SAP PM®-Sprachgebrauch sind Equipments individuelle Objekte, die eigenständig instandzuhalten sind. Jedes Equipment wird individuell im System verwaltet. Equipments können auf technischen Plätzen ein- und ausgebaut werden. Die Einsatzzeiten eines Equipments auf einem Technischen Platz werden im Zeitablauf dokumentiert. Equipments können im Laufe ihrer Nutzungsdauer an verschiedenen Technischen Plätzen eingebaut sein.
Ermüdung
Unter Ermüdung (Dauerbruchverhalten) wird im Allgemeinen der Sammelbegriff für die im Werkstoff ablaufenden Prozesse bei mechanischer oder thermischer Wechselbeanspruchung, beziehungsweise deren Überlagerung, verstanden, die zur Beeinträchtigung der Funktionstüchtigkeit eines Bauteils im Verlauf der Beanspruchung führen.
thermische -
Als thermische Ermüdung wird das Bauteilversagen durch Wechselbelastung aufgrund von Temperaturänderungen an thermisch beanspruchten Bauteilen bezeichnet.
Ermüdungsbruch
Ein Ermüdungsbruch umfasst Anrissbildung im zuvor rissfreien Gefüge des Werkstoffes, zeitabhängiges stabiles Risswachstum und den instabilen Gewaltbruch mit einer Restbruchfläche.
ERP
Enterprise Resource Planning: Unter dem Kürzel ERP werden unternehmensübergreifende Software-Lösungen zusammengefaßt, die zum Optimieren von Geschäftsprozessen eingesetzt werden. Darunter versteht man eine vollständig integrierte Software-Lösung für Fertigung, Logistik, Personal, Vertrieb u. a...
Ersatzteil
Als Ersatzteil bezeichnet man Teile, die man bei defekten Geräten komplett tauschen kann, ohne sie dazu separat neu fertigen zu müssen. Sie werden in der laufenden Produktion des Gerätes mit gefertigt und haben daher die selbe Qualität wie das Originalteil.
Die DIN 31051 beschreibt ein Ersatzteil als "Einheit zum Ersatz einer entsprechenden Betrachtungseinheit, um die ursprüngliche Funktion an der Betrachtungseinheit wiederherzustellen".
ESD
Electrostatic Discharge (ESD), englisch für Elektrostatische Entladung, ist ein elektrischer Stromimpuls, der, ausgelöst durch große Spannungsdifferenz, auch über ein normalerweise elektrisch isolierendes Material fließen kann.
Elektrostatische Entladungen können Schäden anrichten (z.B. Blitzschlag). Insbesondere bei Halbleiter-ICs ist ESD eine der häufigsten Ausfallursachen. Zur Prüfung der ESD-Empfindlichkeit werden Geräte oder Systeme mit normierten Entladungen beaufschlagt und auf Fehlfunktion oder Ausfall geprüft. Diese Empfindlichkeit wird auch im größeren Zusammenhang der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) betrachtet, ein wichtiges Thema in der Computertechnik, Telekommunikationstechnik und Automobilelektronik.
Zur Vermeidung von ESD-Schäden müssen empfindliche Geräte (z.B. Computerkomponenten) oder Bauteile (ICs) in speziell geschützter Umgebung gehandhabt, verpackt und gelagert werden. Eine ESD-geschütze Arbeitsumgebung leitet bestehende elektrostatische Ladungen kontrolliert gegen Erde ab und verhindert deren Neuentstehung (Reibungselektrizität). Dies geschieht durch elektrisch leitfähige Arbeitsoberflächen, Antistatikbänder, entsprechende Möbel, Bekleidung, Bodenbelag, ionisierte Umgebungsluft und Erdung. Schutzverpackungen bestehen meist aus leitfähig ausgerüsteten Kunststoffen, z.B. metallbedampfter Folie. (Quelle: de.wikipedia.org)
F
Facility Management
Softwareunterstützte Gebäudeverwaltung und Bewirtschaftung von Werken, Anlagen und Einrichtungen nach der Baufertigstellung.
Fail Safe
Als Fail Safe bezeichnet man die Fähigkeit einer Einheit, beim Auftreten bestimmter Ausfälle in einem sicheren Zustand zu bleiben oder unmittelbar in einen sicheren Zustand überzugehen (z. B. automatische Notabschaltung oder bei Signalanlagen: elektrische Schaltung durch den Glühfaden des Rotlichts, Signalbild "Zughalt" bei Drahtbruch eines Formsignals).
Feedback to Design
(dt.: Rückmeldung an die Entwicklung) Feedback to Design umfasst die Rückmeldung der gesammelten Informationen und praktischen Erfahrungen zur Verbesserung einer Einheit bezüglich ihrer Instandhaltungseffizienz an die Entwickler, Händler und Lieferanten einer Einheit.
Anmerkung 1: Mit Feedback to Design soll erreicht werden, dass die nächste Generation einer Einheit eine bessere Instandhaltbarkeit als die jetzige/aktuelle Generation aufweist.
Anmerkung 2: Feedback to Design ist ein wesentlicher Faktor des Lebenszykluskonzeptes.
Fehler
Ein Fehler ist nach DIN EN ISO 8402, 1995-08,Ziffer 2.10 gleichzusetzen mit der Nichterfüllung oder dem Nichtvorhandensein einer festgelegten Forderung" bei einem oder mehrerern Qualitäts- oder Zuverlässigkeitsmerkmalen. Die DIN 31051 erweitert den Begriff dahingehend, dass kein Fehler vorliegt "während der Wartung oder anderer geplanter Maßnahmen oder des Fehlens äußerer Mittel".
abnutzungsbedingter Fehler
Definition gemäß DIN EN 13306, 5.3:
"Ausfall, dessen Auftretenswahrscheinlichkeit mit der Nutzungszeit oder mit der Zahl der Arbeitsvorgänge der Einheit oder den ausgeübten Beanspruchungen zunimmt."
Anmerkung in DIN EN 13306:
"Abnutzung ist eine physikalische Erscheinung, die zu einem Abtrag oder zur Verformung des Werkstoffes führt."
altersbedingter Fehler
Definition gemäß DIN EN 13306, 5.4:
"Ausfall, dessen Auftretenswahrscheinlichkeit mit dem Ablauf der Zeit zunimmt. Diese Zeit ist von der Betriebszeit der Einheit abhängig."
Anmerkung in DIN EN 13306:
"Altern ist eine physikalische Erscheinung, die eine Änderung der physikalischen und/oder chemischen Eigenschaften des Werkstoffes zur Folge hat."
Fehleranalyse
Nach DIN 31051: Die Fehleranalyse setzt sich zusammen aus der Fehlerdiagnose und der anschließendn Prüfung, ob eine Verbesserung machbar und wirtschaftlich vertretbar ist.
Fehlerart
Beschreibung bzw. die Benennung der Abweichung von der Forderung.
Fehlerbaum-Analyse
Die Fehlerbaumanalyse (engl. Fault Tree Analysis) ist ein deduktives Verfahren (Schlussfolgerungsweise vom Allgemeinen auf das Besondere), um die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls zu bestimmen. Die für alle Systeme geeignete Analyse impliziert ein unerwünschtes Ereignis und sucht nach allen kritischen Pfaden, die dieses auslösen können. Sie ist eine Art der Systemanalyse und in der DIN 25424 beschrieben.
Als Grundlage dienen alle möglichen Ursachen eines Fehlers. Diese Einzelfehler werden anhand der Booleschen Algebra logisch miteinander kombiniert. Entweder die Analyse wird aus Fehlerfreier Sicht, dem Ausschluss von Fehlern, oder deren Umkehrung aus Fehlersicht, mit der Annahme von Störfaktoren, geführt und Ausgabe der Störfaktoren.
Die Fehlerbaumanalyse findet z.B. Anwendung in der Planung von Industrieanlagen, vor allem in der Verfahrenstechnik, und im vorbeugenden Brandschutz. (Quelle: www.wikipedia.de)
Fehlerdiagnose
Nach DIN 31051, 4.4.4 (aus DIN EN 13306, 8.11): Tätigkeiten zur Erkennung der fehlerhaften Einheit der geeigneten Gliederungsebene.
Anmerkung: Die Gliederungsebene bezieht sich dabei auf die Strukturierung / Unterteilung einer Einheit in z. B. Systeme, Komponenten, Baugruppen und Bauteile. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Fehlerort und -ursache nicht identisch sein müssen.
Fehlerort
Benennung der örtlichen Lage eines Fehlers an der Betrachtungseinheit
Fehlerkosten
Eine der drei Säulen der früheren Gliederung der qualitätsbezogenen Kosten. Fehlerkosten gehören zu der Gruppe der qualitätsbezogenen Kosten. Mit den qualitätsbezogenen Kosten werden Kosten erfasst, die durch die Nichterfüllung von Einzelforderungen im Rahmen von Qualitätsforderungen verursacht werden.
Beispiele für Fehlerkosten (im Sinne der Dazugehörigkeit zu den qualitätsbezogenen Kosten): Kosten für Fehlprodukte, für Nacharbeit, für Ausschuss, nicht planmäßige Sortierprüfung, Wiederholungsprüfung, qualitätsbedingte Ausfallzeit, Gewährleistung, Produzentenhaftung.
Fehlerklassifizierung
Einstufung möglicher Fehler in definierte Fehlerklassen.
Fehlerortung
(engl.: fault localization) Nach DIN 31051 Fehler erkennen, orten und Ursache feststellen.
Fehlerprodukt
Die DIN 55350-11, 1995-08 , definiert unter Ziffer 16 den Begriff Fehlprodukt wie folgt:
Fehlerhaftes Produkt, das nicht oder nur unter Inkaufnahme von Mehrkosten oder Mindererlös verwendungsfähig ist."
Dann folgen unter den Ziffern 16.1 bis 16.5 weitere Definitionen zu den Begriffen qualitätsplanungsbedingtes Fehlprodukt, fertigungs- und montagebedingtes Fehlprodukt, Ausschuß, lagerungs- oder transportbedingtes Fehlprodukt, bedarfsbedingtes Fehlprodukt und sonstiges Fehlprodukt
Fehlerursache
Grund für den an der Betrachtungseinheit festgestellten Fehlers
Festkörperreibung
Bei der (reinen) Festkörperreibung handelt es sich um die Reibung beim unmittelbaren Kontakt fester Körper bzw. der maßgebende Stoffbereich weist Festkörpereigenschaften des Grundwerkstoffes auf. Die Oberflächen sind dabei durch keine Oberflächenschichten (z.B. Reaktionsschichten) belegt. Durch die Reibung werden Oberflächenerhöhungen eingeebnet (Abrieb oder Verschleiß). Bei ungünstiger Werkstoffpaarung und großer Flächenpressung verschweißen die Oberflächen miteinander (Fressen / Verschleiß). Festkörperreibung tritt beispielsweise auf, wenn kein Schmierstoff verwendet wird, oder die Schmierung versagt. Sie tritt meist auch kurzzeitig bei der spanenden Metallbearbeitung auf. (Quelle: www.ipih.de)
Flüssigkeitsreibung
Die Reibung in einem die Reibpartner vollständig voneinander trennenden flüssigen Film (z.B. Schmierstoff), der hydrostatisch oder hydrodynamisch erzeugt werden kann, wird als Flüssigkeitsreibung bezeichnet. Die entstehende geringe Reibung beruht darauf, dass die Schmierstoffmoleküle aufeinander gleiten. Flüssigkeitsreibung ist der gewünschte Zustand in Lagern und Führungen. Der Übergang von der Mischreibung zur Flüssigkeitsreibung wird durch die Stribeck-Kurve dargestellt. (Quelle: www.IPIH.de)
Freischalten
Als Freischalten bezeichnet man das allpolige Abschalten einer elektrischen Anlage. Aus Sicherheitsgründen muss bei Arbeiten an elektrischen Betriebsmitteln mit Betriebsspannungen über 50 Volt ~ bzw. 120 Volt = stets freigeschaltet werden, sofern keine besonderen Maßnahmen getroffen werden.
Fremdleistung
Fremdleistungen sind Leistungen, die ein Unternehmen einkaufen kann, um die eigene Handelsware herstellen zu können. Die Leistungen beschränken sich dabei nicht nur auf Rohstoffe, oder Handelswaren, sondern auch auf Kapital, Dienstleistungen, oder das Wissen der Mitarbeiter.
Fremdteilebergung
Bergung betriebs- und sicherheitsgefährdender Gegenstände wie z.B. Schrauben, Werkzeuge und sonstige Kleinteile, die in später unzugänglichen Hohlräumen vergessen wurden bzw. während Montagearbeiten versehentlich hinein gefallen sind.
Es gibt Unternehmen, die sich auf solche Arbeiten spezialisiert haben. Sie besitzen die Erfahrung und die notwendigen Spezialgreifwerkzeuge, Magnete, Schlingen und Haken um das Wiederanlaufen des Betriebes schnellstmöglich zu gewährleisten.
Frühausfall
Erste Phase des charakteristischen Verlaufes der Ausfallrate (Badewannenkurve). Die Ausfallrate nimmt rasch ab, die »Kinderkrankheiten verlieren sich«. Diese Phase ist gekennzeichnet durch Materialschwächen, Qualitätsschwankungen in der Fertigung, Bedienfehler und unechte, nicht bestätigte Ausfälle. Viele Hersteller unterziehen ihre Produkte einem so genannten "Burn-in", einer beschleunigten Alterung, um bereits vor der Auslieferung eine Vielzahl von Frühausfällen zu eliminieren.
Funktion
Definition gemäß DIN 31051, 4.5.1:
"Im Sinne der Instandhaltung, die bei der Herstellung definierten Anforderungen."
Anmerkung 1 in DIN 31051: "Die Herstellung beginnt mit der Planung und Entwicklung und endet mit der Auslieferung der Betrachtungseinheit. Unter Herstellung wird auch die Änderung (Modifikation) mit dem Ziel der Änderung der Funktion verstanden."
Anmerkung 2 in DIN 31051:
"Herstellung beinhaltet die Erzeugung von Abnutzungsvorräten."
Anmerkung 3 in DIN 31051: "Eine Verbesserung, z.B. mit dem Ziel der Schwachstellenbeseitigung, führt nicht zu einer Änderung der Funktion. Demgegenüber ist jede Änderung (Modifikation) immer mit einer Änderung der Funktion verbunden."
Funktionserfüllung
Definition gemäß DIN 31051, 4.5.2:
"Erfüllen der bei der Herstellung einer Betrachtungseinheit definierten Anforderungen."
Funktionsfähigkeit
(engl.: operability) Definition gemäß DIN 31051, 4.5.3:
"Fähigkeit einer Betrachtungseinheit zur Funktionserfüllung aufgrund ihres Zustandes."
Funktionsprüfung
Definition gemäß DIN EN 13306, 8.43:
"Tätigkeit nach Instandhaltungstätigkeiten zur Bestätigung, dass eine Einheit imstande ist, die geforderte Funktion zu erfüllen."
Anmerkung in DIN EN 13306:
"Die Funktionsprüfung wird in der Regel nach einer anlagenbedingten Störung durchgeführt."
Funktionssicherheit
(engl. dependability) Definition gemäß DIN EN 13306, 2.7:
"Sammelbegriff zur Beschreibung der Verfügbarkeit und ihrer Einflussfaktoren: Zuverlässigkeit, Instandhaltbarkeit und Instandhaltungsvermögen."
Anmerkung in DIN EN 13306:
"Funktionssicherheit wird nur für die allgemeine Beschreibung in nicht quantitativen Begriffen verwendet."
G
Gantt Diagramm
Auch Gantt-Charts oder Gantt-Karten genannt, sind graphische Darstellungen, die durch den Vergleich von Ist und Soll den Arbeitsfortschritt feststellen sollen. Sie werden insbesondere in der Ablaufplanung als Ablaufdiagramme verwendet
Gasreibung
Bei Gasreibung trennt ein gasförmiger Film die Reibpartner lückenlos. Dieser Film kann aerostatisch oder aerodynamisch erzeugt werden.
GEFMA
Deutscher Verband für Facility Management e.V
Gerät
(engl.: apparatus, device, equipment, gadget, gear, instrument, tool, unit, utensil, widget) Der Begriff Gerät steht umgangssprachlich als Synonym für Apparat, Instrument, Ausrüstungs- bzw. Gebrauchsgegenstand, Vorrichtung, Werkzeug oder Utensil.
Geschäftsbesorgungs-vertrag
Ein Geschäftsbesorgungsvertrag ist ein Dienst- oder Werkvertrag (§§ 611 und 631 BGB), durch den sich der Beauftragte zur entgeltlichen Besorgung eines ihm von dem Auftraggeber übertragenen Geschäfts verpflichtet (§ 675 BGB).
Gewaltnutzung
(auch: Überbeanspruchung) Schadensablauf infolge Überlastung, der nach dem Stand der Technik bei vorgeschriebener Nutzung nicht auftritt.
Gewerk
Handwerkliche und bautechnische Arbeiten beim Hausbau, zum Beispiel Erdarbeiten, Maurerarbeiten, Beton- und Stahlbetonarbeiten, Zimmererarbeiten, Dachdeckerarbeiten, Klempnerarbeiten, Trockenbauarbeiten, Glaserarbeiten, Fensterarbeiten, Tischlerarbeiten.
Im Bauwesen umfasst ein Gewerk dabei all die Arbeiten, die traditionell von einer Handwerkszunft durchgeführt wurden. Es gibt eine einheitliche Unterteilung der Gewerke in der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB). Im Teil C der VOB werden die allgemeinen technischen Vertragsbedingungen für Bauleistungen gewerkeweise beschrieben.
Gleitreibung
Die Gleitreibung (Bewegungsreibung) ist stets kleiner als die Haftreibung. Sie ist abhängig von der Größe der Normalkraft, der Haftreibungszahl nicht aber von der Relativgeschwindigkeit und der Größe der aufeinander reibenden Flächen. Sie wird von der Rauhigkeit und dem Material der Wirkflächen sowie vom Vorhandensein einer Zwischen- oder Schmierschicht bestimmt. (Quelle: www.ipih.de)
Großreparatur
(engl.: general repair)Für den Begriff Großreparatur gibt es keine einheitliche Definition. Er wird je nach Anwendungsbereich unterschiedliche aufgefasst.
Aus steuerlicher Sicht bezeichnet der Begriff Großreparatur bei Gebäuden jene Aufwendungen für die Erhaltung von Gebäuden, die nicht regelmäßig jährlich anfallen und betragsmäßig relativ hoch sind. Instandsetzungsaufwendungen für Gebäude werden in der Regel unter den Begriff der Großreparaturen eingeordnet sein. Als Beispiel für eine Großreparatur kann in diesem Zusammenhang eine Badsanierung angegeben werden.
In der Formelsammlung für Drucktechniker findet sich beim Begriff Großreparatur die Angabe, dass eine Großreparatur dann vorliegt, wenn die damit verbundenen Maßnahmen mehr als 8 Stunden beanspruchen.
Daher sollte von einer Großreparatur dann gesprochen werden, wenn die damit verbundenen Aktivitäten einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen (z.B. > 8 h), nicht regelmäßig, jährlich anfällt und die Kosten für die Gesamtmaßnahme relativ hoch sind (im Vergleich zu den üblichen Instandhaltungs- bzw. Instandsetzungsaufwendungen).
Gutachten
Ein Gutachten enthält eine allgemein vertrauenswürdige Beurteilung eines Sachverhalts im Hinblick auf eine Fragestellung oder ein vorgegebenes Ziel.
Das Gutachten tritt als verbindliche (z.B. bezeugte oder unterschriebene) mündliche oder schriftliche Aussage eines Sachverständigen oder Gutachters auf. Die allgemeine Vertrauenswürdigkeit wird gegebenenfalls durch Akkreditierung des Gutachters durch ein vertrauenswürdiges Verfahren der Zertifizierung mit der für die Fragestellung oder das Ziel erforderlichen Allgemeingültigkeit erreicht.
Der Begriff "Gutachten" ist weder eine geschützte Bezeichnung, noch hat er eine besonders herausgehobene prozessrechtliche Bedeutung.(Quelle: www.wikipedia.de)
Gutachter
Als Gutachter werden Personen bezeichnet, die über eine besondere Sachkunde auf einem bestimmten Sachgebiet verfügen. Gutachter ist also derjenige, der eine Stellungnahme (Gutachten) aus einem Fachgebiet mit überdurchschnittlichem Fachwissen abgibt. Gutachter werden bei Meinungsverschiedenheiten sowohl im Privatbereich als auch bei Rechtsstreitigkeiten (Gerichtsgutachter) herangezogen.(Quelle: www.wikipedia.de)
H
Haftreibung
Haftreibung ist eine physikalische Kraft, die zwei sich berührende Körper daran hindert, sich auseinander zu bewegen.
Voraussetzung für das Auftreten von Haftreibung ist, dass sich zwei Körper berühren und dass die Berührungsfläche unter einem gewissen Druck steht. Wenn dann eine äußere Kraft einen der beiden Körper entlang der Berührungsfläche gegenüber dem anderen zu verschieben sucht, dann baut sich eine entgegengesetzte, betragsgleiche Kraft auf, die eine Relativbewegung der beiden Körper verhindert.
Der genaue Sprachgebrauch ist nun uneinheitlich: Haftreibung bezeichnet entweder
die in einer konkreten Situation tatsächlich wirkende Haftkraft (auch als Ruhereibung bezeichnet)
oder den maximalen Betrag, den diese Haftkraft für ein bestimmtes Körperpaar annehmen kann (auch als Losbrechmoment bezeichnet).(quelle: www.wikipedia.de)

Helpdesk
Im Rahmen der Globalisierung der Wirtschaft werden ein exzellentes Serviceangebot und eine hervorragende Serviceorganisation immer mehr zu entscheidenden Kriterien für den Unternehmenserfolg. Ein Helpdesk ist ein System zur Erfassung, Verfolgung und Lösung von Supportanfragen der Kunden für die Verbesserung der Qualität des Service, Eskalatations-Management, Know-how-Transfer an Kunden oder Partner etc.
Hilfsmittel
Ein Hilfsmittel ist ein Objekt, das benutzt wird um ein bestimmtes Ziel schneller oder besser zu erreichen als es ohne dieses möglich wäre. So kann man statt des vorgesehenen Werkzeugs (Hammer) einen Stein benutzen, um mit diesem als Hilfsmittel einen Nagel in ein Brett zu schlagen.(Quelle: www.wikipedia.de)
Historisierung
In der Informationstechnologie bedeutet Historisierung die Speicherung von Daten aus der Vergangenheit, die es ermöglicht auch im nachhinein Situationen zu analysieren, zu rekonstruieren und untereinander zu vergleichen. Voraussetzung hierfür ist, dass keine Daten überschrieben werden.
I
IEC
IEC ist das Kürzel für International Electrotechnical Commission und steht für das internationale Normierungsgremium mit Sitz in Genf für Normen im Bereich der Elektrotechnik und Elektronik.
IFMA
International Facility Management Association
IH-Fremdleistungs-Anteil
IH-Kennzahl aus der VDI-Richtlinie 2893:
IH-Fremdleistungsanteil=[Fremdleistungen]/[IH-Kosten(gesamt)].
Die Kosten für IH-Maßnahmen, die von Fremdfirmen ausgeführt werden, geteilt durch die gesamten IH-Kosten (Personal-, Lohn-, Material-, Fremdleistungskosten entsprechend DIN 31051).

IH-Kostenrate
IH-Kennzahl aus der VDI-Richtlinie 2893:
IH-Kostenrate=[IH-Kosten(gesamt)]/[indizierter Anschaffungswert(AWi)].
Die Zusammenfassung aller Kosten (Personal-, Lohn-, Material-, Fremdleistungskosten) für IH-Maßnahmen entsprechend DIN 31051 geteilt durch den indizierten Anschaffungswert.

IH-Materialkosten-Anteil
IH-Kennzahl aus der VDI-Richtlinie 2893:
IH-Materialkostenanteil=[IH-Materialkosten]/[IH-Kosten(gesamt)].
Die Kosten für das zur Instandhaltung aufgewendete Material (Ersatzteile, Hilfs- und Betriebsstoffe) geteilt durch die gesamten IH-Kosten (Personal-, Lohn-, Material-, Fremdleistungskosten entsprechend DIN 31051).

IH-Materialkosten-Rate
IH-Kennzahl aus der VDI-Richtlinie 2893:
IH-Materialkostenrate=[IH-Materialkosten]/[indizierter Anschaffungswert(AWi)].
Die Kosten für das zur Instandhaltung aufgewendete Material (Ersatzteile, Hilfs- und Betriebsstoffe) geteilt durch den indizierten Anschaffungswert.

IH-Objekt
Das Instandhaltungs-Objekt ist eine Abstraktionseinheit innerhalt der Anlagenhierarchie. Dem Objekt werden Tätigkeiten der Instandhaltung (Inspektion, Instandsetzung, Wartung) zugeordnet. Für jedes IH-Objekt wird eine Historie (Geschichte relevanter Ereignisse und Instandhaltungstätigkeiten) geführt. Einem IH-Objekt kann eine Liste von Ersatzteilen (oder auch anderer IH-Objekte) zugewiesen werden.
IH-Personalkosten-Anteil
IH-Kennzahl aus der VDI-Richtlinie 2893:
IH-Personalkostenanteil=[IH-Personalkosten]/[IH-Kosten(gesamt)].
Die Lohn- und Gehaltskosten des IH-Personals geteilt durch die gesamten IH-Kosten (Personal-, Lohn-, Material-, Fremdleistungskosten entsprechend DIN 31051).

IH-Personalkosten-Rate
IH-Kennzahl aus der VDI-Richtlinie 2893:
IH-Personalkostenrate=[IH-Personalkosten]/[indizierter Anschaffungswert(AWi)].
Die Lohn- und Gehaltskosten des IH-Personals geteilt durch den indizierten Anschaffungswert.

Inbetriebnahme
Bei Neuanlagen: Einfahren, prüfen und Einjustieren einer Anlage beim Kunden mit dem Ziel, nach dem Nachweis der geforderten Leistungen die Abnahme durch den Kunden zu erreichen.
Nach Reparaturen: Nach jeder Reparatur bzw. Instandsetzung müssen die reparierten bzw. neu eingesetzten Anlagenteile in ihrer Funktion und ihrem richtigen Zusammenwirken mit der übrigen Anlage überprüft werden. Die dazu notwendigen Maßnahmen hängen von Art und Zustand der übrigen Anlage ab.

Indizierter Anschaffungswert
Der indizierte Anschaffungswert (AWi) ist der Anlagenwert im Anschaffungsjahr multipliziert mit dem Index für Kostensteigerung (Indexzahlen des Statistischen Bundesamtes) für das betreffende Jahr.
Industriereinigung
(engl.: industrial cleaning) Die Industriereinigung umfasst u. a. die Reinigung von Werkstätten, Industrieanlagen, Messehallen und Maschinen, technischen Einrichtungen und Anlagen jeder Art sowie der Industrieverglasungen. Staub, Späne, Ölverschmutzungen und vielfältige Rückstände der Produktion müssen dabei beseitigt werden, oftmals unter Benutzung chemischer Mittel. Häufig ist zum Erreichen der Arbeitsflächen der Einsatz von Fahrleitern und Hebebühnen erforderlich.(Quelle: www.stridest.de)
Infrastruktur
volkswirtschaftlich: (engl. infrastructure) Der Begriff der Infrastruktur stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Unterbau. Mit diesem Unterbau sind die Basiseinrichtungen einer Volkswirtschaft im engeren oder weiteren Sinne gemeint.

Der Sammelbegriff Infrastruktur bezeichnet alle langlebigen Grundeinrichtungen personeller, materieller und institutioneller Art, die das Funktionieren einer arbeitsteiligen Volkswirtschaft garantieren.(Quelle: www.tzdo.de)

Die Infrastruktur ist das Schmieröl, welches einen gleichmäßigen und effizienten Ablauf des Wirtschaftslebens ermöglicht.(Quelle: http://wip.tu-berlin.de/de/lehre/infra_vk)

betriebswirtschaftlich:(engl. infrastructure)
Summe der materiellen, institutionellen und personalen Einrichtungen und Gegebenheiten, die einer Wirtschaftseinheit zur Verfügung stehen und mit beitragen, den Ausgleich der Entgelte für gleiche Faktorbeiträge bei zweckmäßiger Allokation der Ressourcen, d.h. vollständige Integration und höchstmögliches Niveau der Wirtschaftstätigkeit, zu ermöglichen.(Quelle: http://wip.tu-berlin.de/de/lehre/infra_vk)

Inspektion
Nach DIN 31051:"Maßnahmen zur Feststellung und Beurteilung des Istzustandes einer Betrachtungseinheit einschließlich der Bestimmung der Ursachen der Abnutzung und dem Ableiten der notwendigen Konsequenzen für eine künftige Nutzung." Dazu gehört auch das Erstellen eines Planes zur Feststellung des Istzustandes mit Angaben über Termin, Methode und Maßnahmen der Inspektion sowie über den Einsatz von technischen Hilfsmitteln. Aufgrund des Planes wird die Inspektion durchgeführt, d.h., es werden bestimmte Zustandsgrößen quantitativ ermittelt. Das Ergebnis der Istzustandsfeststellung wird ausgewertet, eventuelle IH-Maßnahmen werden daraus abgeleitet.
Instandhaltbarkeit
Definition gemäß DIN EN 13306, 4.4:
"Fähigkeit einer Einheit, dass sie unter gegebenen Anwendungsbedingungen in einem Zustand erhalten oder in ihn zurückversetzt werden kann, in dem sie eine geforderte Funktion erfüllen kann, wenn die Instandhaltung unter gegebenen Bedingungen mit vorgeschriebenen Verfahren und Hilfsmitteln ausgeführt wird."br>Anmerkung in DIN EN 13306:
"Der Begriff Instandhaltbarkeit wird ebenfalls für die Messgröße Instandhaltbarkeit verwendet, die den Grad der Instandhaltbarkeit einer Einheit angibt."

Instandhaltung
Instandhaltung ist der laufende Prozess der periodischen Pflege und der regelmäßigen Wartung des Betriebsvermögens wie Maschinen, Möbel und Gebäude (Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Verbesserung). Nach DIN 31051 heißt das: "Kombination aller technischeen und administrativen Maßnahmen sowie Maßnahmen des Managements während des Lebenszyklus einer Betrachtungseinheit zur Erhaltung des funktionsfähigen Zustandes oder der Rückführung in diesen, so dass sie die geforderte Funktion erfüllen kann."

Instandhaltung, aufgeschobene
Definition gemäß DIN EN 13306, 7.8:
"Korrektive Instandhaltung, die nicht unmittelbar nach einer Fehlererkennung ausgeführt, sondern entsprechend gegebenen Instandhaltungsregeln zurückgestellt wird."

Instandhaltung, ausfallabhängige
Instandsetzung nach Ausfall einer Einheit.
Anmerkung 1: Bei der so genannten Feuerwehrstrategie wird auf vorbeugende Maßnahmen verzichtet. Es wird bewusst in Kauf genommen, dass eine Einheit der Produktion zu einem unvorhersehbaren Zeitpunkt nicht mehr zur Verfügung steht und dass der Ausfall eines Instandhaltungsobjektes gegebenenfalls Folgeschäden anderer Objekte verursacht. Erst nach Eintritt des Ausfalls wird die Einheit instand gesetzt, die defekten Teile werden dabei ausgetauscht.
Anmerkung 2: Der Begriff findet sich weder in DIN 31051 noch in DIN EN 13306, da beide Normen die Aufgabe der Instandhaltung in der Verhinderung von Fehlern und Ausfällen sehen. In der Praxis kann es aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen sinnvoll sein, ausfallabhängig instand zu halten. Daher wurde der Begriff hier beibehalten. (Quelle www.ipih.de)

Instandhaltung, autonome
Definition nach Levitt:
"Selbständige Durchführung von Routine- und ausfallverhindernder Instandhaltung durch das Bedienpersonal."
Erläuterung: Das Bedienpersonal der Maschinen und Anlagen führt die erforderlichen Instandhaltungsmaßnahmen selbständig durch. Das Instandhaltungspersonal wird nur bei Problemen hinzugezogen, bei denen spezifische Betriebsmittel, Technologien, Spezialwissen oder längere Stillstandszeiten erforderlich sind. (Quelle:www.ipih.de)

Instandhaltung, geplante
Definition gemäß DIN EN 13306, 7.2:
"Präventive Instandhaltung, durchgeführt nach einem festgelegten Zeitplan oder einer festgelegten Zahl von Nutzungseinheiten."
Anmerkung in DIN EN 13306:
"Nutzungseinheiten sind z.B. Produktionszahlen, Startzahlen, gefahrene Kilometer usw."

Instandhaltung, proaktive
Alle Maßnahmen, die genutzt werden, um Ausfälle einer Einheit zu verhindern oder vorauszusagen. (Quelle: www.ipih.de)
Instandhaltung, präventive
Definition gemäß DIN EN 13306, 7.1:
"Instandhaltung, ausgeführt in festgelegten Abständen oder nach vorgeschriebenen Kriterien zur Verminderung der Ausfallwahrscheinlichkeit oder der Wahrscheinlichkeit einer eingeschränkten Funktionserfüllung einer Einheit."

Instandhaltung, sofortige
Definition gemäß DIN EN 13306, 7.3:
"Präventive Instandhaltung, durchgeführt in festgelegten Zeitabständen oder nach einer festgelegten Zahl von Nutzungseinheiten, jedoch ohne vorherige Zustandsermittlung."

Instandhaltung, vorausbestimmte
Definition gemäß DIN EN 13306, 7.9:
"Instandhaltung, die ohne Aufschub nach der Fehlererkennung ausgeführt wird, um unannehmbare Folgen zu vermeiden."

Instandhaltung, zeitabhängige
Anmerkung 1: Synonym für den Begriff Scheduled Maintenance aus DIN EN 13306.
Anmerkung 2: Die zeitabhängige Instandhaltung setzt die Kenntnis des Ausfallverhaltens, der Nutzungsintensität und Nutzungsdauer der Maschinen und Anlagen voraus. Die Instandsetzung erfolgt dabei unabhängig vom Zustand eines Instandhaltungsobjektes zu einem festgelegten Zeitpunkt oder einer festgelegten Zahl von Nutzungseinheiten (Produktionszahlen, Kilometer etc.).(Quelle www.ipih.de)

Instandhaltung, zustandsabhängige
Definition gemäß DIN EN 13306, 7.4:
"Ausfallverhindernde Instandhaltung, die aus der Überwachung der Arbeitsweise und der sie darstellenden Messgrößen sowie den nachfolgenden Maßnahmen besteht."
Anmerkung in DIN EN 13306:
"Die Funktions- und Messgrößen-Überwachung kann nach Plan, auf Anforderung oder kontinuierlich erfolgen."
Erläuterung: Die zustandsabhängige Instandhaltung richtet sich nach dem Ist-Zustand eines Instandhaltungsobjektes, der mittels regelmäßiger Inspektionen festgestellt und beurteilt wird. Aus den Ergebnissen der Inspektion werden die notwendigen Maßnahmen abgeleitet, um die Abnutzungsgeschwindigkeit zu reduzieren. (Quelle www.ipih.de)

Instandhaltungs-Anleitung
SAP PM: Standardisierte Folge von Arbeitsgängen für die Durchführung bestimmter Instandhaltungsarbeiten an technischen Objekten. Die Instandhaltungsanleitung ist nicht an ein bestimmtes technisches Objekt gebunden. Sie enthält alle Vorgänge, Materialien und Betriebsmittel, die für eine bestimmte Instandhaltungsmaßnahme nötig sind. Instandhaltungsanleitungen helfen bei der Arbeitsplanung von Instandhaltungsaufträgen. Sie erleichtern vor allem die Erstellung von Instandhaltungsarbeitsplänen, weil man entweder im Instandhaltungsarbeitsplan auf sie verweisen kann oder sie in den Instandhaltungsarbeitsplan kopieren kann.
Instandhaltungs-Arbeitsplan
SAP PM: Beschreibung einer Folge von einzelnen Instandhaltungstätigkeiten, die in einem Betrieb immer wieder ausgeführt werden. Instandhaltungsarbeitspläne ist der Oberbegriff für alle Arbeitspläne, die in der Instandhaltung verwendet werden. Man unterscheidet folgende Arbeitspläne: Equipmentplan, Plan zum Technischen Platz, Anleitung.
Instandhaltungs-Stufe
(engl.: level of maintenance) Ordnungssystem, das den technischen Schwierigkeitsgrad der einzelnen Instandhaltungsarbeit angibt. Anmerkung: Der Begriff wird üblicherweise bei Verkehrsunternehmen wie z.B. der Deutschen Bahn verwendet.
Instandhaltungs-Effektivität
- Wirksamkeit
Definition gemäß DIN EN 13306, 11.2:
"Verhältnis vom tatsächlich erreichten Ergebnis der Instandhaltung zu dem erwarteten."
Erläuterung: Der Begriff wird häufig vereinfacht erläutert als »Die richtigen Dinge tun«. Dabei bleibt jedoch unklar, ob die richtigen Dinge getan werden müssen, um einen möglichst hohen Nutzen zu erzielen oder eine möglichst hohe Qualität oder um möglichst wenig Kosten zu erzeugen oder um alles zusammen zu erreichen. Die Aussage, wie gut das Ergebnis aus Kundensicht erreicht wird (Zielbezug), ist das entscheidende Kriterium für die Beurteilung der Wirksamkeit der Instandhaltung.(Quelle: www.ipih.de)
- Wirkungsgrad
Definition gemäß DIN EN 13306, 11.3:
"Verhältnis von den geplanten oder erwarteten Mitteln, die zur Erfüllung der geforderten Instandhaltungsaufgabe benötigt werden, zu den tatsächlich benutzten Mitteln, um dasselbe Ergebnis zu erzielen."
Erläuterung: Der Begriff wird häufig vereinfacht erläutert als »Die Dinge richtig tun« (Prozesssicht). Dabei bleibt jedoch offen, ob die Dinge richtig getan werden müssen, um eine möglichst gute Qualität zu erreichen oder um möglichst geringe Kosten zu erzeugen oder um beides zu erreichen. Die Aussage, wie gut die Mittel zur Ergebniserreichung eingesetzt wurden (Aufwand-Nutzen-Verhältnis), ist das entscheidende Kriterium für die Beurteilung der Effizienz der Instandhaltung.(Quelle: www.ipih.de)

Instandhaltungsarme Konstruktion
Definition nach Matyas:
"Eine instandhaltungsarme Konstruktion umfasst alle Maßnahmen zur Verlängerung der Nutzungsdauer, sie ist abnutzungsvermindernd und beanspruchungsgerecht. "
Anmerkung 1: Wesentliche Einflussparameter sind die Wahl der Materialart und die Auslegung der Materialbeanspruchung bei der Funktionserfüllung und durch die Umwelt.
Anmerkung 2: Es reicht jedoch nicht aus, die Konstruktion entsprechend zu gestalten. Der technologische Prozess ist ebenfalls so zu gestalten, dass eine zusätzliche Abnutzung durch den Stoffstrom vermieden wird.Erläuterung: Beispielsweise ist ein Magnetschloss im Vergleich zu einem Schnappschloss instandhaltungsarm konstruiert. (Quelle: www.ipih.de)

Instandhaltungs-Armut
Geringe Instandhaltungshäufigkeit durch lange Intervalle und kurze Dauer präventiver Instandhaltungsmaßnahmen.
Instandhaltungs-Bericht
Definition gemäß DIN EN 13306, 10.7:
"Teil der Instandhaltungsaufzeichnungen, welcher alle auf eine Einheit bezogenen Ausfälle, Fehler und Instandhaltungsinformationen enthält. Dieser Bericht kann auch Instandhaltungskosten, Angaben über die Verfügbarkeit oder den funktionsfähigen Zustand der Einheit und alle anderen sachdienlichen Angaben enthalten."

Instandhaltungs-Eignung
Eignung einer Anlage, einer Maschine, einer Baugruppe oder eines Bauteils, mit minimalem Aufwand instand gehalten zu werden. (Quelle: www.ipih.de)
Instandhaltungs-gerechtigkeit
Hohe Effektivität der Instandhaltungsarbeiten bei gutem Sicherheitsniveau. (Quelle: www.ipih.de)
Instandhaltungs-gruppe
Als Instandhaltungsgruppe wird ein Bündel von Instandhaltungstätigkeiten bezeichnet, die zusammen vorbereitet und durchgeführt werden. (Quelle: www.ipih.de)
Instandhaltungs-konzept
In einem Instandhaltungskonzept wird festgelegt, wie die Instandhaltung organisiert wird, u. a. wird festgelegt, wie viele Instandhaltungsstufen benötigt werden und in welcher Stufe die einzelnen Instandhaltungstätigkeiten durchgeführt werden.
Anmerkung 1: Als Instandhaltungsstufen (maintenance level) werden mögliche Standorte für bestimmte Tätigkeiten verstanden. Eine Instandhaltungsstufe kann auch organisatorisch definiert sein, z. B. Betriebsgruppe, Bahnbetriebswerk, Hersteller des Geräts.
Anmerkung 2: Die bekanntesten Instandhaltungskonzepte sind
- Business Based Maintenance (BBM)
- Knowledge Based Maintenance (KBM)
- Reliability Based Maintenance (RBM)
- Reliability Centred Maintenance (RCM)
- Risk Based Maintenance (RKBM)
- Total Productive Maintenance (TPM)
- Risk Based Inspection (RBI).

Instandhaltungs-Management
Definition gemäß DIN EN 13306, 2.2:
"Alle Tätigkeiten der Führung, welche die Ziele, die Strategie und die Verantwortlichkeiten der Instandhaltung bestimmen und sie durch Mittel wie Instandhaltungsplanung, -steuerung und -überwachung, Verbesserung der Organisationsmethoden einschließlich wirtschaftlicher Gesichtspunkte verwirklichen."
Anmerkung in DIN EN 13306:
"Der Begriff Management umfasst sämtliche Führungs- und Leitungsaufgaben in allen Betriebsebenen.

Instandhaltungs-Plan
Definition gemäß DIN EN 13306, 2.5:
"Definition der Methoden, Verfahren und Hilfsmittel, die für die Instandhaltung der Einheit während einer festgesetzten Zeit des Lebenszyklus der Einheit benötigt werden."
Erläuterung: Verbindlicher Plan, der die Art, die Reihenfolge und den Abstand der planmäßigen Instandhaltung und ggf. weiterer planmäßiger Instandhaltungsmaßnahmen bezogen auf eine Betrachtungseinheit festlegt.

Instandhaltungs-Strategie
Definition gemäß DIN EN 13306, 2.4:
"Instandhaltungsmethode, die benutzt wird, um die Instandhaltungsziele zu erreichen.
Erläuterung: Eine Instandhaltungsstrategie gibt an, zu welchem Zeitpunkt welche Instandhaltungsmaßnahmen in welcher Intensität an welchen Instandhaltungsobjekten (Maschinen, Anlagen etc.) durchzuführen sind. Die Wahl einer Instandhaltungsstrategie hängt von dem einzelnen Unternehmen ab, sie beeinflusst maßgeblich die Zuverlässigkeit der Maschinen und Anlagen und damit auch den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Welche Instandhaltungsstrategie gewählt wird, hängt vor allem von den Eigenschaften der Instandhaltungsobjekte, den gesetzlichen Anforderungen, der Quantität und Qualifikation des Personals sowie den verfügbaren technischen und finanziellen Mitteln ab. In einem Unternehmen werden in der Regel für unterschiedliche Instandhaltungsobjekte unterschiedliche Instandhaltungsstrategien verfolgt. Da eine Maschine bzw. Anlage aus unterschiedlichen Instandhaltungsobjekten besteht, heißt dies, dass für ihre einzelnen Objekte unterschiedliche Strategien möglich sind.

Instandsetzung
Nach DIN 31051: "Maßnahmen zur Rückführung einer Betrachtungseinheit in den funktionsfähigen Zustand, mit Ausnahme von Verbesserungen." Dazu gehören der eigentliche Auftrag, die Auftragsdokumentation und die Analyse des Auftragsinhalts. Während der Auftragsplanung sollen alternative Lösungen aufgezeigt und bewertet werden, damit die beste Lösung gefunden werden kann. Die Vorbereitung der Durchführung beinhaltet Kalkulation, Terminplanung, Bereitstellung von Personal, Mitteln und Material sowie die Erstellung von Arbeitsplänen. Nach der Durchführung erfolgen Funktionsprüfung, die Abnahme, die Fertigmeldung und die Auswertung.
Investition
- Wirtschaftswissenschaft:
In der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur versteht man im Allgemeinen unter Investition, kurz I, die "Verwendung finanzieller Mittel" (Wöhe) oder die Anlage von Kapital in Vermögen. Sie ist Teil des Betriebsprozesses. Im weiteren Sinn gehören dazu neben kurzfristigen Anlagen auch Investitionen in Wertpapiere. Enger gefasst und am gebräuchlichsten ist der Begriff bei langfristigen Sachanlagen. Als langfristig kann dabei angesehen werden, wenn das Produktionsmittel das laufende Geschäftsjahr überdauert. Investitionen umfassen dabei einen weiten Bereich von Immobilien über Geschäftsfahrzeuge und Maschinen bis zur Büroeinrichtung und können von öffentlichen wie auch privaten Unternehmungen getätigt werden.
- Betriebswirtschaftslehre:
Als Investition im Sinne der Betriebswirtschaftslehre gilt die Anschaffung eines langfristig nutzbaren Produktionsmittels. Investitionsgüter werden in der Bilanz in das Anlagevermögen aufgenommen und gelten somit als Wertgegenstand im Besitz des Unternehmens. Investitionsgüter werden über den erwarteten Nutzungszeitraum abgeschrieben (siehe Abschreibung).
Beispielsweise kann ein Geschäftsfahrzeug im Wert von 30.000 Euro angeschafft werden. Wird für dieses eine Nutzung von fünf Jahren geplant, können in jedem Jahr 6000 Euro von den Erträgen als Abschreibung abgezogen werden. Damit fallen die Gesamtkosten in der Bilanz nicht bereits im ersten Jahr an, sondern werden gerecht über die gesamten Nutzungsdauer verteilt.
Investition und Finanzierung gelten als zwei verschiedene Seiten ein und derselben Medaille, da jede Investition auch entsprechend gegenfinanziert werden muss.

Ishikawa-Diagramm
Ein von dem Japaner Ishikawa entwickeltes Diagramm, auch Fischgräten- oder Ursache-Wirkungs-Diagramm genannt.
Es dient der Ermittlung und Auflistung bzw. Darstellung von Ursachen bei Problemuntersuchungen. Einem Problem (Wirkung) werden Haupteinflussgrößen (Hauptursachen) zugeordnet. Diese lassen sich danach in Einzeleinflussgrößen (Einzelursachen) unterteilen.
Die Erstellung eines solchen Ursache-Wirkungs-Diagramms ist am effektivsten, wenn sie im Team mit Fachleuten und Vor-Ort-Experten erfolgt, weil so viele mögliche Ursachen einfließen, die für das Problem verantwortlich sein könnten.

ISO
Abkürzung für "International Organization for Standardization". Diese Institution koordiniert die Normung international.
Istwert
Der Istwert ist der Tatsächliche Wert einer Größe zum Zeitpunkt der Betrachtung, der etwa in einem Regelkreis verwertet oder auf einer Anzeige dargestellt werden kann. Der Istwert stimmt nur selten mit dem Sollwert überein.
J
JIT
Just-In-Time, übersetzt ungefähr "zu richtigen Zeit". Methode, etwas dann erst zur Verfügung zu stellen, wenn es gebraucht wird. Z.B. Statt Montageteile zuvor einzulagern direkt zeitgerecht an Montageband zu liefern.
K
Kalibrierung
Unter Kalibrierung versteht man allgemein das genaue Anpassen bzw. Maßnehmen eines Prozesses oder Werkstücks an bestimmte Vorgaben. Im Computerbereich werden Kalibrierungen an verschiedenen Stellen eingesetzt, um Geräte oder Programme an bestimmte Vorgaben, z. B. Farbreinheit, anzupassen.
Kaufvertrag
Der Kaufvertrag ist nach deutschem Schuldrecht ein gegenseitiger Vertrag, durch den sich der Verkäufer zur Übereignung und Übergabe der Kaufsache und der Käufer zur Bezahlung des Kaufpreises (auch Kaufsumme genannt) und zur Abnahme der Kaufsache verpflichtet.
Der Kaufvertrag ist im Rechtsleben das häufigste Umsatzgeschäft. Es besteht im Austausch von Gegenständen gegen Geld. Ursprüngliche Grundform eines solchen Geschäfts ist der Tausch. Die Weiterentwicklung zum Kauf setzt Geld als Zahlungsmittel voraus, das als jederzeit eintauschbare Verrechnungseinheit von feststehendem Wert einen Güterumsatz in nennenswertem Umfang überhaupt erst ermöglicht. Die enge Verwandtschaft zum Tausch zeigt § 480 BGB, wonach auf den Tausch die Vorschriften über den Kauf entsprechend anzuwenden sind.
Gegenstand des Kaufvertrags können sein:
Eine bewegliche Sache, eine unbewegliche Sache (Immobilie), oder ein Tier (§ 90a Satz 3 BGB)

Ein Recht (zum Beispiel: Forderung, Anteil an einer Sache, Wohnungseigentum, Gesellschaftsanteil, Patent, Erbschaft, Miterbenanteil).

Eine Sach- oder Rechtsgesamtheit (beispielsweise ein ganzes Unternehmen).
Kompatibilität
Verträglichkeit verschiedenartiger oder aus verschiedener Herkunft stammender technischer Ausrüstungen. Die Kompatibilität gewährleistet, daß sich solche Anlagen und Systeme ohne Schwierigkeit miteinander verbinden lassen. Sie ist eine der Hauptaufgaben der Standardisierung.
Konformität
Konformität ist die Erfüllung festgelegter Forderungen. (DIN EN ISO 8402).
Kontinuierlicher Verbesserungs Prozess (KVP)
(engl.: continous improvement) Das Prinzip des KVP geht zurück auf die Unternehmens-philosophie von Deming, der Verbesserung als einen permanenten Prozess verstand, den er im so genannten Deming-Kreis oder PDCA-Zyklus veranschaulichte.
Anmerkung: KVP wird mit gleicher inhaltlicher Bedeutung im englischen Sprachraum mit Continous Improvement Process (CIP) und in Japan mit KAIZEN bezeichnet.(Quelle: www.go-cert.de)

KVP (Reorganisation)
Ständige Suche nach den Ursachen von Problemen und Verbesserungsmöglichkeiten in sämtlichen Betriebsbereichen durch alle Mitarbeiter eines Unternehmens. Das Ziel von KVP ist die kontinuierliche Verbesserung aller Aktivitäten im Unternehmen.(Quelle: www.liquide.de/content/reorganisation)

KVP (Kaizen)
Prozess zur kontinuierlichen Verbesserungsprozess sowohl in der Produktion als auch in der Administration. Dabei kommen verschiedene Methoden zum Einsatz. Wichtig dabei ist die Nutzung des kreativen Potenzials der Mitarbeiter.(Quelle: www.kaizen-institute.com)

KVP (Unternehmenssicht)
Im Unternehmen werden kreative Potenziale aktiviert, um kontinuierliche Verbesserungen der Abläufe, der Qualität, der Produkte, des Services, der Kundenorientierung etc. zu erreichen.(Quelle: www.kraus-und-partner.de/knowledgebase/checklisten-change/glossar.pdf)

Korrosion
Der Begriff Korrosion (von lat.: corrodere zernagen) bezeichnet die chemische Reaktion eines Werkstoffes mit Stoffen aus seiner Umgebung, wobei eine messbare Veränderung am Werkstoff eintritt. (Quelle: www.wikipedia.de)
KPI
Key Performance Indicator (KPI) bezeichnet in der Betriebswirtschaftslehre Kennzahlen, anhand derer man den Fortschritt oder den Erfüllungsgrad hinsichtlich wichtiger Zielsetzungen oder kritischer Erfolgsfaktoren innerhalb einer Organisation messen und/oder ermitteln kann.
Zum Beispiel untersucht die Overall Equipment Effectiveness als ein möglicher Key Performance Indicator die tatsächliche Auslastung einer Maschine gegenüber ihrer theoretisch möglichen.
Verwendet wird der Begriff darüber hinaus im ITIL-Framework (Quelle: www.wikipedia.de)

künstliche Alterung
siehe: "burn in", "Badewannenkurve".
L
Lagerlogistik
Die Organisation der Lagerhaltung innerhalb eines Lagers oder auch mehrerer verbundener Lager.
Lebensdauer
Die Lebensdauer von Geräten oder Anlagen beschreibt die zu erwartende, problemlose Einsatzdauer unter den angegebenen Randbedingungen (Umgebungstemperatur, Volllast usw.).
Lebensdauer-Schmierung
Unter Lebensdauerschmierung versteht man das einmalige Ausstatten einer Reibstelle mit Schmierstoff, der bis zum Ende der Benutzung nicht ausgetauscht oder erneuert wird.
Sie wird häufig bei Wälzlagern angewendet, findet aber beispielsweise auch bei Linearführungen Ihren Einsatz. Diese Systeme werden bei der Herstellung mit einer Schmierfettfüllung versehen, die durch Dichtringe im Lager bzw. in der Führung gehalten werden. (Quelle: wikipedia.de)

Lebenszyklus
(engl.: life cycle) Definition gemäß DIN EN 13306, 9.18: Zeitbereich, beginnend mit der Einführung der Produktidee und endend mit der Entsorgung einer Einheit.
Erläuterung: Keine Maschine/Anlage hält ewig, und zwischen erster Produktidee und Entsorgung passiert eine Menge. Die Eigendynamik des Wettbewerbes fordert, dass die Instandhaltungsstrategien und -maßnahmen im Verlauf der Lebenszeit einer Maschine/Anlage den Gegebenheiten angepasst werden.

Leiharbeitnehmer
Arbeitnehmerüberlassung bedeutet, dass in einem Betrieb Arbeitnehmer tätig werden, die von einem anderen Betrieb gewerbsmäßig zur Arbeitsleistung überlassen werden. Der Betrieb in dem sie tätig werden ist der Entleiher. Der andere Betrieb, der die Arbeitnehmer überlässt (verleiht), ist der Verleiher. Die betreffenden Arbeitnehmer werden Leiharbeitnehmer genannt. Obwohl die Leiharbeitnehmer fortwährend bei dem Verleiher unter Vertrag stehen, erhalten sie ihre Anweisungen von dem Entleiher. Die Leiharbeitnehmer arbeiten deshalb hinsichtlich des Arbeitsschutzes immer in der Verantwortung des Entleihers.
M
Machbarkeitsanalyse
Feststellung, ob ein Projekt machbar ist. Der Auftragnehmer muss die Aufgabe grob analysieren, dazu sind Rückfragen und Beschaffung von Hintergrundinformationen notwendig, Qualitätsmerkmale sollen ermittelt, Lösungsideen skiziert und Risiken abgeschätzt werden. Mit dieser Methode werden die Erfolgsaussichten eines Projektes geklärt.
Maschine
(engl.: engine, machine) Als Maschine wird nach der Maschinenrichtlinie eine Gesamtheit miteinander verbundener Teile verstanden, von denen mindestens eines beweglich ist.
Anmerkung: Neben mechanischen Komponenten gehören auch Betätigungs-, Steuer- und Energiekomponenten zu einer Maschine.

Materialerhaltung
(engl.: material conservation/maintenance) Gesamtheit der Maßnahmen, welche die Einsatzfähigkeit des (Wehr-)Materials sicherstellen. Sie umfassen die vorschriftsmäßige Handhabung, Wartung, Zustandsüberwachung, Instandsetzung, Kalibrierung und Vergleichsprüfung, Konservierung und Verpackung, das Bauzustandsmanagement/Änderung von (Wehr-)Material und die Software-Pflege und -Änderung bei DV-Anteilen im (Wehr-)Material sowie die Bergung.(Quelle: www.bundeswehr-karriere.de)
Anmerkung: Der Begriff wird üblicherweise im militärischen Umfeld, beim Technischen Hilfswerk und der Feuerwehr verwendet.

Materialerhaltungs-Stufe
(engl.: level of material conservation/maintenance) Ordnungssystem, das den technischen Schwierigkeitsgrad der einzelnen Materialerhaltungsarbeit angibt. Die Materialerhaltungsstufe wird in Dienstvorschriften mit technischem Inhalt unter Berücksichtigung der erforderlichen Ausbildung des Personals, des zeitlichen Aufwandes, der erforderlichen Betriebseinrichtung, der erforderlichen Ausstattung und der wirtschaftlichen Gesichtspunkte festgelegt. Mit der Zuordnung der Maßnahmen zu einer Materialerhaltungsstufe wird gleichzeitig entschieden, ob sie bei der Truppe, einer besonderen Bundeswehreinrichtung oder von der Industrie ausgeführt wird.(Quelle: www.bundeswehr-karriere.de)
Materialermüdung
Die Materialermüdung (engl. fatigue) beschreibt den Alterungsprozess in einem Werkstoff unter Umgebungseinflüssen wie mechanische Belastung, Temperatur oder einem korrosiven Medium (->Korrosion). Im Laufe der Lebensdauer des entsprechenden Bauteiles kann die Ermüdung zu einer Funktionsuntüchtigkeit oder auch zum Totalausfall führen. Daher erfolgt an kritischen Bauteilen vor dem Einsatz eine Lebensdauerbewertung, -berechnung oder gar Versuche, die eine Abschätzung der Haltbarkeit des Bauteils zulässt. (Quelle: www.wikipedia.de)
MDE
1) Maschinendatenerfassung
2) Mobile Datenerfassung

MIS
Das Management Information System liefert dem oberen Management für die Betriebsführung wichtige, meist grafisch aufbereitete Kenngrößen. Das MIS basiert dabei zumeist auf einer Data Warehouse-Technologie und dient als Entscheidungs-Tool.
Missionsdauer
Endlicher Betrachtungszeitraum
Modifikation
Änderung / Modifikation. Die DIN 31051 versteht unter diesen Begriffen eine Änderung der Funktion durch alle Kombinationen von technischen und administrativen Maßnahmen sowie Maßnahmen des Managements. Damit gibt eine klare Abgrenzung zu den Verbesserungen
Im Gegensatz zu früheren Fassungen der DIN 31051 zählt die Änderung/ Modifikation nicht mehr zur Instandhaltung, obwohl sie häufig von der Instandhaltung durchgeführt wird.

MRO
MRO steht für Maintenance, Repair and Operations. MRO-Bedarfe sind die sog. "indirekten Bedarfe" in der Produktion eines Industriebetriebes. Diese Bedarfsgüter gehen im Gegensatz zum Fertigungsmaterial nicht substantiell in die Produkte ein: neben Instandhaltungsmaterial und Ersatzteilen sind dies insbesondere Betriebsstoffe und sonstige Prozessbedarfe wie schnellverschleißende Werkzeuge und Vorrichtungen. Typische Beispiele sind auch Büromaterial oder Hygienepapiere. (Quelle: www.wikipedia.de)
MSR
Messen, Steuern, Regeln. Zusammenfassung der für jeden automatischen Prozeßablauf erforderlichen drei Bereiche unter einem einheitlichen Begriff. Typische MSR-Funktionen sind Messen, Steuern, Regeln, Überwachen, Übertragen, Darstellen, Bedienen und Protokollieren (n. DIN 40719)
MTBF
engl.: Mean Time Between Failure ist die mittlere Zeitdauer zwischen zwei Fehlern. MTBF dient als Maß für die Zuverlässigkeit von Geräten oder Anlagen. Je höher der MTBF-Wert, desto zuverlässiger sollte das Gerät sein. Ein Gerät mit einer MTBF von 100 Stunden wird also wahrscheinlich eher kaputt gehen als ein ansonsten gleichartiges Gerät mit einer MTBF von 1.000 Stunden. MTBF ist die Summe von MTTF(mean time to failure) und MTTR (mean time to repair).
MTTF
engl.: Mean Time To Failure ist die mathematisch berechnete Durchschnittszeit, die aussagt, wann eine Komponente das nächste mal voraussichtlich ausfällt.
MTTR
engl.: Mean Time To Repair beschreibt die mittlere Zeitdauer zwischen dem Auftreten eines Fehlers in einem Gerät oder System und der Behebung des Fehlers.
mySAP
mySAP ist eine ERP-Software von SAP und darin die Nachfolgelösung von SAP R/3. mySAP unterscheidet sich von R/3 vor allem dadurch, dass es auf Netweaver aufbaut. Der "korrekte" Name ist eigentlich je nach Version mySAP ERP 200n, derzeit aktuell ist mySAP ERP 2005. Der Umstieg von R/3 auf mySAP ist lizenztechnisch und migrationstechnologisch anspruchsvoll. (Quelle: www.wikipedia.de)
N
Neuwert
(engl.: value as new, original value, cost value, acquisition value, purchase value/price) Der Neuwert (auch Anschaffungswert) einer Anlage beinhaltet die gesamten Beschaffungskosten des Wirtschaftsgutes (z.B. einer Anlage) im Neuzustand. Er setzt sich zusammen aus den getätigten Geldausgaben und allfälligen zusätzlichen Leistungen die beim Erwerb angefallen sind wie z.B. Transportkosten.(Quelle: www.adlexikon.de)
Nutzung
Definition gemäß DIN 31051, 4.3.2:
"Im Sinne der Instandhaltung bestimmungsgemäße und den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechende Verwendung einer Betrachtungseinheit, wobei unter Abbau des Abnutzungsvorrats Sach- und/oder Dienstleistungen entstehen."

Nutzungsdauer
(engl.: (expected) useful life, service life) Jedes Wirtschaftsgut, dass einem natürlichen Verschleiß unterliegt, hat eine bestimmte Nutzungsdauer. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wird von der Finanzverwaltung bestimmt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bestimmt, mit welchem Prozentsatz ein Wirtschaftsgut jedes Jahr abgeschrieben werden kann.

rechtliche Nutzungsdauer
(engl.: legal life) Zeitraum von der Inbetriebnahme einer Einheit bis zum Abbruch der Nutzung, weil Verträge (Lizenzen, Miete) auslaufen oder rechtliche Vorschriften der weiteren Nutzung entgegenstehen (Auslauf einer Genehmigung, In-Kraft-Treten neuer Vorschriften).

steuerliche Nutzungsdauer
(engl. fiscal life) Zeitraum, über den eine Einheit nach ihrer Anschaffung steuerlich abgeschrieben wird.

technische Nutzungsdauer
(engl.: physical life) Möglicher Zeitraum von der Inbetriebnahme einer Einheit bis zum notwendigen Abbruch der Nutzung, weil die Einheit aufgrund von Abnutzung ihre vorgegebene Funktion nicht mehr erfüllen kann.

wirtschaftliche Nutzungsdauer
(engl.: economic life) Zeitraum von der Inbetriebnahme einer Einheit bis zum Abbruch der Nutzung, weil die Kosten die Erträge übersteigen (z. B. aufgrund hoher Ausgaben für Instandhaltung) oder der Ersatz der Einheit durch eine neue Einheit kostengünstiger als der Weiterbetrieb ist.

Nutzungsgrad
Definition gemäß DIN 31051, 4.3.2.3:
"Im Sinne der Instandhaltung das Verhältnis von Nutzungsmenge zu Nutzungsvorrat, das durch die Art der Nutzung bedingt ist."

Nutzungsintensität
Intensität der Belastung einer Einheit.
Anmerkung: Der Instandhaltungsbedarf ist bei der Normalintensität, für die eine Einheit konstruiert wurde am geringsten. Abweichungen von dieser Normalintensität ziehen vielfach höhere Abnutzungen nach sich.

Nutzungsmenge
Definition gemäß DIN 31051, 4.3.2.2:
"Im Sinne der Instandhaltung Menge der bei der Nutzung einer Betrachtungseinheit erzielten Sach- und/oder Dienstleistungen."

Nutzungsvorrat
Definition gemäß DIN 31051, 4.3.2.1:
"Im Sinne der Instandhaltung Vorrat der bei der Nutzung unter festgelegten Bedingungen erzielbaren Sach- und/oder Dienstleistungen."

Nutzungszeit
Zeit, in der eine Einheit in einer Betrachtungsperiode entsprechend ihrer Funktion genutzt werden kann.
Anmerkung: Hohe Nutzungszeiten implizieren eine Dauerbeanspruchung, die durch eine hohe Abnutzungsintensität gekennzeichnet ist.

effektive Nutzungszeit
Zeit, während der eine Einheit entsprechend ihrer Funktion tatsächlich genutzt wird (z. B. Betriebsstunden).

O
OLA
Abkürzung für Operational Level Agreement
OLAP
Online Analytical Processing erlaubt selektive Sichten auf Daten in mehreren Dimensionen wie, Zeitraum, Produkt, Region oder Kombinationen davon. Der Zweck ist es, Trends, Anomalien und Ursache-Wirkung-Prinzipien rasch aufzudecken. Die Multidimensionalität kann entweder physisch durch entsprechende Speichertechniken (MOLAP) oder nur virtuell auf der Basis relationaler Datenbanken ( Rolap ) erreicht werden.
Operational Level Agreement
Ein Operational Level Agreement (OLA) ist eine Vereinbarung mit einer internen Service-Abteilung und enthält Absprachen über die Erbringung von definierten Services (IT- oder TK-Leistungen).
Da es eine firmen- bzw. konzerninterne Vereinbarung ist, entspricht ein OLA i.d.R. keinem Vertrag im juristischen Sinne, sondern einer Dienstleistungsvereinbarung. Der OLA spezifiziert Liefer- und Leistungsbeziehungen zwischen den beiden Parteien.
Zu unterscheiden sind SLA und OLA. Der SLA ist eine vertragliche Vereinbarung zum Endkunden und der OLA eine firmeninterne Vereinbarung.(Quelle:www.wikipedia.de)

Outsourcing
Im Rahmen von Lean Management versuchen Unternehmen durch Outsourcing (= Ausgliedern = Zukauf von Leistungen), sich auf ihren "schöpferischen Kern" zu reduzieren. Dadurch werden bisher hausinterne Serviceleistungen an Dienstleister fremdvergeben, die durch einen hohen Spezialisierungsgrad sehr effizient sind.
Overall Equipment Effectiveness (OEE)
Overall Equipment Effectiveness (OEE) ist eine Kennzahl zur Untersuchung der Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens. Sie ermittelt die tatsächliche Auslastung einer Maschine gegenüber ihrer theoretisch möglichen. Die Effektivität einer Maschine hängt von mehreren Faktoren ab:

Die Leistungsrate (Performance Rate) gibt das Verhältnis von tatsächlich produzierten Teilen zu technisch möglichen pro Zeiteinheit an. (Die Maschine kann laut Hersteller 100 Teile pro Minute produzieren, aber in der Realität sind es nur 80 Teile pro Minute: 80%)
Die Nettoverfügbarkeit (Availability) bezeichnet das Verhältnis von Stillstandszeit zu möglicher Produktionszeit (maximal 365 Tage im Jahr).
Die Qualitätsrate (Quality Rate) misst den Anteil der Produkte, die verkauft werden können (= Produktionsmenge - Ausschuss).

Es sollte eine OEE von näherungsweise 100% angestrebt werden. In vielen Unternehmen gilt aber eine OEE von 85% schon als erstrebenswert.
Sie betrachtet Verluste als Verbesserungsmöglichkeiten. Verluste sind die Ursache von Produktionseinbußen, der Kluft zwischen der aktuellen OEE und 100 Prozent.
Die wahre Stärke der OEE besteht darin, Verluste wie Umrüstungen, Störungen, kurze Betriebs-unterbrechungen, Geschwindigkeitsverluste und Ausschussteile aufzudecken und zu verstehen. Wenn man diese Verluste interpretieren kann, ist es leicht die OEE zu verbessern.

OEE = Tatsächlich gute Produktion / Theoretisch erzielbare Produktion

P
Pareto-Analyse
DGQ-Schrift 11-4, S. 92, Nr. 2.2.4.5.:
"Untersuchungsmethode mittels Anordnung aller eine betrachtete Situation beeinflussenden Faktoren in einer Ordnung ihres relativen Einflusses mit dem Ziel, eine detaillierte Untersuchung auf die Hauptfaktoren konzentrieren zu können."

Pareto-Diagramm
Ein Paretodiagramm ist ein Säulendiagramm, in dem die einzelnen Werte der Größe nach geordnet wiedergegeben werden. Dabei befindet sich der größte Werte ganz links, der kleinste Wert ganz rechts im Diagramm. Das Paretodiagramm ist nach dem italienischen Ökonomen Vilfredo Pareto benannt. Verwendung findet es unter anderem in der Statistik.
Das Paretodiagramm beruht auf dem Paretoprinzip, nach dem die meisten Auswirkungen eines Problems (80%) häufig nur auf eine kleine Anzahl von Ursachen (20%) zurückzuführen sind. Es ist ein Säulendiagramm, das Problemursachen nach ihrer Bedeutung ordnet. Siehe auch den Artikel zur Pareto-Verteilung. Eingrenzung der Fehlerquellen / schnelle Ermittlung von Entscheidungshilfen. (Quelle: www.wikipedia.de)

Pareto-Prinzip
Der italienische Ökonom und Soziologe Vilfredo Pareto (1848 - 1923) erkannte Anfang des 20. Jahrhunderts, daß in Italien 20 Prozent der Familien über 80 Prozent des Volksvermögens verfügen. Die hieraus hergeleitete Pareto-Verteilung besagt, daß in einer Menge eine kleine Anzahl sehr viel zum Gesamtwert der Menge beitragen kann, während der überwiegende Teil nur sehr wenig zum Gesamtwert beiträgt. Diese Gesetzmäßigkeit läßt sich auch auf andere Bereiche des Lebens übertragen und wird im Allgemeinen als Pareto-Prinzip, 80 zu 20 Regel oder als 80/20 Prinzip bezeichnet.
Das heißt also, dass sich viele Aufgaben mit einem Mitteleinsatz von ca. 20 % so erledigen lassen, dass 80 % aller Probleme gelöst werden. Z.B. bei der Produktion von Gütern, bei der 20% der Produktionsfehler für 80% des Ausschusses verantwortlich sind.

PDM
Predictive Maintenance (vorhersehbare Instandhaltung). Instandhaltungsstrategie, die für einzelne Störungsursachen angewendet wird. Meist sind das Maßnahmen, die auf Zustandsüberwachung (Condition Monitoring) beruhen.
Persönliche Schutzausrüstung
Zur persönlichen Schutzausrüstung (Abkürzung: PSA) zählt man: Schutzkleidung, Schutzhandhandschuhe, Hautschutz, Fußschutz, Kopfschutz, Augen- und Gesichtsschutz, Gehörschutz, Atemschutz, Sicherheitsgeschirre. Bevor auf persönliche Schutzausrüstung zurückgegriffen wird, muss zunächst geprüft werden, ob sich Gefahren durch technische und/oder organisatorische Maßnahmen beseitigen lassen. Ist dies nicht oder nur zum Teil möglich, so hat der Unternehmer geeignete persönliche Schutzausrüstungen zur Verfügung zu stellen und diese in ordnungsgemäßem Zustand zu halten. Die Arbeitnehmer sind verpflichtet, die zur Verfügung gestellten persönlichen Schutzausrüstungen zu benutzen.
Plant Maintenance
Englische Bezeichnung für Instandhaltung. Abk.: PM (Modul in der Standardsoftware SAP, zur Unterstützung der Administration von Fehlermeldungen innerhalb eines Betriebes)
PM
siehe: --> Plant Maintenance.
PPS
Die Produktionsplanung und -steuerung, kurz PPS ist ein Grenzgebiet zwischen Betriebswirtschaftslehre (insbes. Fertigungswirtschaft), Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und insbesondere der Wirtschaftsinformatik. Sie beschäftigt sich mit der operativen, zeitlichen, mengenmäßigen und wenn nötig auch räumlichen Planung, Steuerung und Kontrolle, damit zusammenhängend auch der Verwaltung aller Vorgänge, die bei der Produktion von Waren und Gütern notwendig sind.
Die PPS teilt sich auf in die Produktionsplanung, die die Vorgänge mittel- bis kurzfristig vorplant, und die Produktionssteuerung, die anhand dieser Planung die Aufträge freigibt und steuert. Beide Bereiche greifen ineinander, und sind insbesondere in kleinen bis mittelgroßen Betrieben meist auch in einem Verantwortungsbereich zusammengefasst. (Quelle: www.wikipedia.de)

Predictive Maintenance
(dt.: voraussagende Instandhaltung)
Definition gemäß DIN EN 13306, 7.5:
"Zustandsabhängige Instandhaltung, die nach einer Vorschau, abgeleitet von der Analyse und Bestimmung von Parametern durchgeführt wird, welche die Verschlechterung der Einheit kennzeichnen."

Preventive Maintenance
(dt.: ausfallverhindernde Instandhaltung)
Definition gemäß DIN EN 13306, 7.1:
"Instandhaltung, ausgeführt in festgelegten Abständen oder nach vorgeschriebenen Kriterien zur Verminderung der Ausfallwahrscheinlichkeit oder der Funktionseinschränkung einer Einheit."
Anmerkung in DIN EN 13306:
"Im Deutschen beinhaltet die ausfallverhindernde Instandhaltung die Wartung, Inspektion, Monitoring und bei Bedarf die korrektive Instandhaltung."

Primärausfall
Definition gemäß DIN EN 13306, 5.13:
"Ausfall einer Einheit, der weder direkt noch indirekt durch einen Ausfall oder einen Fehler einer anderen Einheit verursacht ist."

Process Scorecard
Die Process Scorecard ist eine Abwandlung der Balanced Scorecard. Balanced Scorecard (BSC) ist eine ganzheitlich orientierte, kennzahlenbasierte Managementmethode, welche sowohl die Vision und Strategie eines Unternehmens oder Unternehmensteils als auch relevante externe und interne Aspekte sowie deren Wechselwirkungen betrachtet. Die Process Scorecard als Abwandlung der BSC beinhaltet Kennzahlen, die für den Ablauf der Leistungserbringung relevant sind. Für den Bereich der industriellen Produktion findet sich die Bezeichnung Manufacturing Scorecard.
Q
QC
Abkürzung für "Quality Control" (computergesteuerte) Überwachung der Herstellung von Produkten.
Quervergleich
siehe: Vergleichsprüfung
R
R/3
Ein - auch international - erfolgreiches Standardsoftware-System der deutschen SAP AG. R/3 ist eine modular aufgebaute Software, die viele Geschäftsprozesse unterstützt. Alle Module lassen sich kundenspezifisch zusammenschalten und anpassen. R/3 basiert auf Client/Server-Technik, läuft auf unterschiedlichen Plattformen (z.B. UNIX, Windows-NT) und unterstützt verschiedene Datenbanken, Währungen und Sprachen. Mit der SAP-eigenen Programmiersprache ABAP lassen sich Erweiterungen über den Standard hinaus erstellen.
Redundanz
Definition gemäß DIN EN 13306, 4.8:
"Vorhandensein von mehr als einem Mittel in einer Einheit zu einem gegebenen Zeitpunkt zur Ausführung einer geforderten Funktion."

aktive/heiße Redundanz
Definition gemäß DIN EN 13306, 4.9:
"Redundanz, bei der es vorgesehen ist, dass alle Mittel zur Funktionserfüllung gleichzeitig arbeiten."

passive/kalte Redundanz
Definition gemäß DIN EN 13306, 4.10:
"Redundanz, bei der ein Teil der Mittel zur Erfüllung der geforderten Funktion für den Betrieb vorgesehen ist, während die übrigen Mittel so lange nicht in Betrieb sind, bis sie benötigt werden."

Regelungstechnik
Die Regelungstechnik ist eine Ingenieurwissenschaft, in der untersucht wird, wie Systeme so beeinflusst werden können, dass eine bestimmte Größe zu jeder Zeit einen vorgegebenen Wert aufweist. Ein einfaches Beispiel ist die Raumtemperatur: die Heizung wird über einen Thermostaten so geregelt, dass der dort eingestellte vorgegebene Wert eingehalten wird.
Reliability
engl. Bezeichnung für Zuverlässigkeit.
Reparatur
DIN EN ISO 8402, 1995-08 , Ziffer 4.18 versteht unter dem Begriff Reparatur jede an einem fehlerhaften Produkt mit dem Ziel auszuführende Maßnahme, um sicherzustellen, dass dieses die Forderungen für den beabsichtigten Gebrauch erfüllen wird, obwohl es die ursprünglich festgelegten Forderungen möglicherweise nicht erfüllt. Reparatur ist also eine der Arten der Behandlung eines fehlerhaften Produkts.
Dabei umfasst der Begriff Reparatur auch Abhilfemaßnahmen zur Wiederherstellung eines früher fehlerfreien, nun aber fehlerhaften Produkts für den Gebrauch z. B. als Bestandteil einer Instandhaltung.

Return On Existing Investmentments
Der Return On Existing Investments gibt die Rendite aus bereits getätigten Investitionen an.
Return On Investment
Das Return on Investment (ROI) ist eine Größe für die Wirtschaftlichkeit einer Investition; die Amortisierung der Investitionskosten. ROI gibt die erwirtschaftete Kapitalverzinsung an, über den Rückfluss des investierten Kapitals in einem bestimmten Zeitraum. Aus dem ROI lässt sich der Gewinn pro investierter Kapitaleinheit ermitteln.
RFID
Radio-Frequency-Identification. Kontaktlose Chipkarten, Transponder und Tags - diese kontaktlosen Identifikationssysteme werden in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt: z. B. als Ticket im ÖPNV (Öffentlicher Personen-Nahverkehr) und an Skiliften, als Zutrittsausweis zu Betrieben und Hotelzimmern, als elektronische Wegfahrsperre, zur benutzergerechten Abrechnung von Müllbehältern und zur Objektidentifikation in Fertigungsstraßen. Der Markt dafür ist in den vergangenen Jahren explodiert und wächst weiter.
Risk Based Inspektion
RBI(dt.: risikobasierte Inspektion). Definition in Anlehnung an Det Norske Veritas (Entwickler des Konzeptes): Risk Based Inspection ist ein Verfahren zur Ermittlung und Priorisierung der Risiken eines Anlagenausfalls und zur Entwicklung wirkungsvoller Inspektionsmethoden und -häufigkeiten zur Minimierung des Risikos sowie zur Bewertung der definierten Inspektionsprogramme.

Anmerkung 1:
Mit RBI ist es möglich, den Aufwand für die Inspektion zu reduzieren, da das Hauptaugenmerk auf die Anlagen mit den höchsten Risiken gelegt wird. Dadurch werden Kosten und Aufwände eingespart, ein definiertes Sicherheitsniveau jedoch eingehalten.

Anmerkung 2:
Das Risiko wird nach festgelegten Kriterien beurteilt, z. B. .anhand der Auswirkungen für Mensch, Umwelt und Unternehmen. Diese Bereiche werden zusätzlich in unterschiedliche Risikoklassen eingeteilt, z. B. kein Risiko, sehr geringes Risiko, geringes Risiko, mittleres Risiko, hohes Risiko und sehr hohes Risiko. Zur Einteilung in diese Risikoklassen werden häufig monetäre Maßstäbe angelegt, d. h. eine Klasse wird nach Kosten und Folgekosten bewertet.(Quelle: www.ipih.de)

Risiko
Ein Risiko ist ein potentielles Problem, welches noch nicht eingetreten ist, und von der Verzögerung bis, im schlimmsten Fall, zum Scheitern des Projektes führen kann. Zur Beseitigung eines Risikos ist proaktives und nicht reaktives Handeln notwendig.
Risikoanalyse
Risikoanalyse ist eine Aktivität im Rahmen des Risikomanagements. In der Risikoanalyse werden die gefundenen Risiken nach ihrer Auftrittswahrscheinlichkeit und ihrem Schadenausmaß bewertet.
ROEI
siehe Return On Existing Investments"
ROI
siehe Return On Investment"
Routineinstandhaltung
Definition gemäß DIN EN 13306, 8.5:
"Regelmäßige oder wiederholte einfache Instandhaltungstätigkeiten, die üblicherweise keine besonderen Kenntnisse, Befugnisse oder Werkzeuge erfordern."
Anmerkung in DIN EN 13306:
"Routineinstandhaltung kann z.B. Reinigung, Anziehen von Verbindungen, Prüfung von Flüssigkeitsständen, Schmieren usw. beinhalten."

S
Sachkundiger
Ein Sachkundiger besitzt aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet von prüfbedürftigen technischen Arbeitsmitteln. Er ist mit den einschlägigen Arbeitsschutzvorschriften, Richtlinien und Normen (z.B. DIN-Normen) so vertraut, dass er den arbeitssicheren Zustand von technischen Arbeitsmitteln (z.B. Leitern, Feuerlöscher) beurteilen kann. Als Sachkundige kommen z.B. verantwortliche Mitarbeiter von Fachwerkstätten und Kundendienstmonteure in Frage. Aber Achtung: Ein Sachkundiger ist kein Sachverständiger!
Sachverständiger
Ein Sachverständiger besitzt aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung besondere Kenntnisse auf dem Gebiet von prüfbedürftigen technischen Arbeitsmitteln. Er ist mit den einschlägigen Arbeitsschutzvorschriften, Richtlinien und Normen (z.B. DIN-Normen) so vertraut, dass er den arbeitssicheren Zustand von technischen Arbeitsmitteln (z.B. Krane, Druckbehälter) beurteilen kann. Er soll technische Arbeitsmittel prüfen und gutachterlich beurteilen können. Wichtig: Ein Sachverständiger ist ein besonders ausgebildeter, amtlich anerkannter Sachkundiger. Als Sachverständige können z.B. Ingenieure der Technischen Überwachungsvereine oder andere Fachingenieure tätig werden.
SAP AG
Das Unternehmen SAP wurde 1972 in Weinheim von einer Gruppe ehemaliger Mitarbeiter der IBM als GBR gegründet. Dabei bedeutete diese Abkürzung ursprünglich "Systemanalyse und Programmentwicklung", und wurde zu einem späteren Zeitpunkt in "Systeme, Applikationen, Produkte in der Datenverarbeitung" geändert. Hinsichtlich der Rechtsform des Unternehmens fand 1976 zunächst der Übergang in eine GmbH und 1988 die Wandlung in eine AG statt.
Schaden
Definition nach VDI 3822:
Ein Schaden entsteht durch Veränderungen an einem Bauteil, durch die seine vorgesehene Funktion wesentlich beeinträchtigt oder unmöglich gemacht wird. Dabei wird zwischen zeitabhängigem und zeitunabhängigem Schaden unterschieden.

Zeitabhängiger Schaden
Ein zeitabhängiger Schaden (z.B. Verschleiß) liegt dann vor, wenn die Schadenursache annähernd gleichmäßig während der Bereitschafts- und Nutzungszeit wirkt.

Zeitunabhängiger Schaden
Ein zeitunabhängiger Schaden (z.B. Überlastung) wird hingegen durch plötzliche, also zeitlich unbeständige Ursachen ausgelöst, die nur während einer nicht vorhersehbaren Zeit (z.B. gesamte Lebensdauer) wirken.

Schadensablauf
Definition nach VDI 3822:
"Zeitliche Entwicklung eines Schadens."

Schadensanalyse
Definition nach VDI 3822:
"Systematische Untersuchungen und Prüfungen zur Ermittlung von Schadensursache und -ablauf."

Schadensanlass
Definition nach VDI 3822:
"Auslösendes Ereignis für einen Schadenseintritt.Ein Schadensanlass kann mit einer Schadensquelle identisch sein (z.B. bei einem Folgeschaden), kann aber auch eine langzeitig wirkende Schadensursache kurzzeitig wesentlich intensivieren und zum Schadensereignis führen."

Schadensart / Schädigungsart
Definition nach VDI 3822:
"Beschreibung des (klassifizierten) Schädigungsmechanismus (z.B. Lochfraßkorrosion)."

Schadensbericht
Definition nach VDI 3822:
"Beschreibende Dokumentation der Ergebnisse einer Schadensanalyse."

Schadensablauf
Definition nach VDI 3822:
"Zeitliche Entwicklung eines Schadens."

Schadensbild
Definition nach VDI 3822:
"Beschreibung der äußeren Erscheinungsform des aufgetretenen Schadens, d.h. die visuell oder messtechnisch erkennbare Erscheinungsform bzw. Darstellung des eingetretenen physikalischtechnischen Zustands."

Schadensquelle
Definition nach VDI 3822:
"Tatbestand, der eine Schadensursache bewirkt, wobei zwischen dem Auftreten einer Schadensquelle und der folgenden Schadensursache größere Zeiträume liegen können.Beispiel: Eine fehlerhafte Montage eines Lagers (Schadensquelle) führt zu einer erhöhten Verschleißbeanspruchung eines Zahnrads (Schadensursache) mit Verschleißschaden als Folge."

Schadensresistenz
Widerstandsfähigkeit gegen Schäden = hohe Zuverlässigkeit.
Schadensstelle / Schadensort
Definition nach VDI 3822:
"Ort des Schadens an einem Bauteil."

Schadensteil
Definition nach VDI 3822:
"Geschädigtes Bauteil."

Schadensursache
Definition nach VDI 3822:
"Beschreibung der physikalisch-chemischen Einflussfaktoren, welche die Schädigung durch eine spezifische Beanspruchung oder Minderung der Beanspruchbarkeit hervorrufen bzw. hervorgerufen haben.Bedienungsfehler u.ä. sind keine Schadensursachen, sondern gegebenenfalls nur deren Voraussetzungen."

Schadensverhütung
Schäden gar nicht erst entstehen lassen indem Schadensursachen vorbeugend begegnet.
Scheinselbständige
Scheinselbständige sind Erwerbstätige, die vertraglich zwar als Selbständige bezeichnet werden, die de facto aber wie abhängig Beschäftigte arbeiten und sich hinsichtlich ihrer sozialen Schutzbedürftigkeit nicht von ihnen unterscheiden.
Eine wirtschaftliche Abhängigkeit ist gegeben, wenn die betroffene Person die Leistung persönlich erbringt, also keine eigenen Arbeitnehmer beschäftigt, hauptsächlich nur für einen Auftraggeber tätig wird und darüber hinaus größtenteils nicht über eine eigene Betriebsorganisation, eigene Arbeitsmittel oder ausreichendes Betriebskapital verfügt.
Bei Bestehen einer wirtschaftlichen Abhängigkeit gegenüber dem Arbeit- oder Auftraggeber ist die betreffende Person bei Vornahme von Rechtsgeschäften, welche ihrer Tätigkeit zuzurechnen sind, als Verbraucher im Sinne des BGB zu qualifizieren.

Schmierstoff
Schmierstoffe werden zur Schmierung eingesetzt und dienen zur Verringerung von Reibung und Verschleiß sowie zur Kraftübertragung, Kühlung, Schwingungsdämpfung, Dichtwirkung und dem Korrosionsschutz.(Quelle www.ipih.de)"
Schmierung
Schmierung ist die Verringerung von Reibung durch den Einsatz eines geeigneten Schmierstoffes und Schmierverfahrens.Schmierung kann ähnlich wie Reibung eingeteilt werden:
Grenzschichtschmierung - ähnlich der Festkörperreibung
Teilschmierung - ähnlich der Mischreibung
Vollschmierung - ähnlich Flüssigkeitsreibung

elastohydrodynamische Schmierung
Diese Form der Schmierung tritt im Kontakt hochbelasteter bewegter Walzen auf, z.B. bei Zahnrädern und Wälzlagern. Die Theorie der Elastohydrodynamik (EHD-Theorie) berücksichtigt neben den hydrodynamischen Grundgleichungen auch die elastische Verformung der in Kontakt stehenden Körper. Charakteristisch für die EHD-Schmierung ist eine Verengung des Schmierspalts am Ende der Kontaktzone. Die EHD-Theorie liefert die Basis zur Berechnung des Schmierungseinflusses auf Zahnradschäden wie Grübchen, Fressen oder Graufleckigkeit.

hydrodynamische Schmierung
Der Schmierstoff wird durch die Relativbewegung der Kontaktflächen zueinander in den sich verengenden Schmierspalt gefördert. Der Druck im Schmierstoff ist so hoch, dass die Kontaktflächen voneinander abgehoben werden.

hydrostatische Schmierung
(bei Luft: aerostatische Schmierung) Die Trennung der Kontaktflächen erfolgt durch Einpumpen des Schmierstoffes in den Schmierspalt. Diese Form der Schmierung ist technisch sehr aufwändig und konstruktiv sehr anspruchsvoll.

(Quelle www.ipih.de)

Schmierverfahren
Schmierverfahren werden angewendet um den Schmierstoff in der richtig dosierten Menge zur richtigen Zeit an die Reibstelle zu fördern und ihn gegebenenfalls wieder abzuleiten.(Quelle: www.ipih.de)
Schutzhandschuhe
Schutzhandschuhe schützen die Hände vor Schädigungen durch äußere Einwirkungen mechanischer, thermischer und chemischer Art sowie vor Mikroorganismen und ionisierender Strahlung. Schutzhandschuhe können Hautschädigungen verhindern, weil sie den Kontakt mit schädigenden Stoff und/oder das Verletzungsrisiko mindern. Die Auswahl des geeigneten Handschuhs ist grundsätzlich abhängig von den Einsatzbedingungen.
Ausnahmen: bei bestimmten Tätigkeiten wie dem Arbeiten an Kreissägen führt das Tragen von Schutzhandschuhen zu einem erhöhten Verletzungsrisiko. Deshalb ist das Tragen von Schutzhandschuhen z. B. bei Arbeiten an Bohrmaschinen verboten.

Schutzhelm, Kopfschutz
Schutzhelme gehören zur persönlichen Schutzausrüstung und sind zu tragen, wenn Gegenstände herabfallen oder umfallen können bzw. unter pendelnden Lasten oder wenn durch Anstoßen an Hindernisse der Kopf verletzt werden kann. Das widerstandsfähige Material dient der Aufnahme der Aufprallenergie bei teilweiser Zerstörung oder Beschädigung der Helmschale und der Innenausstattung. Daher sollte jeder Industrieschutzhelm, der einem schweren Aufprall ausgesetzt war, ersetzt werden, auch wenn eine Beschädigung nicht direkt erkennbar ist. Schutzhelme dürfen nicht angestrichen werden mit Löse- oder Klebemittel oder behandelt werden oder mit Aufklebern versehen werden; es sei denn, der Hersteller hat hierzu ausdrücklich erklärt, dass keine Beeinträchtigung der Schutzwirkung zu erwarten ist.
Schutzkleidung
Schutzkleidung ist eine persönliche Schutzausrüstung, die den Rumpf, die Arme und die Beine vor schädigenden Einwirkungen bei der Arbeit schützen soll. Die verschiedenen Ausführungen der Schutzkleidung können gegen eine oder mehrere Einwirkungen schützen. Schutzkleidung für den begrenzten Mehrfacheinsatz (Einwegkleidung) ist eine Schutzkleidung, deren Einsatz nach der Kontamination mit Gefahrstoffen endet. In der Umgangssprache wird diese Kleidung auch als "Einwegkleidung" bezeichnet; es handelt sich in der Regel um nicht gewebtes Material.
Schutzschuhe, Fußschutz
Unter Fußschutz versteht man Schuhwerk mit besonderen schützenden Bestandteilen, z.B. Knöchelschutz, durchtrittsichere Sohle, Zehenkappe. Zum Fußschutz zählt man Sicherheitsschuhe, Schutzschuhe und Berufsschuhe. Sie unterscheiden sich durch ihre mögliche Schutzwirkung, die durch Belastungsproben gemessen wird. Sicherheitsschuhe sind Schuhe deren Schutzwirkung mit einer Prüfenergie von 200J geprüft wurde. Schutzschuhe sind Schuhe, deren Schutzwirkung mit einer Prüfenergie von 100J geprüft wurde. Berufsschuhe sind Schuhe, die keine Zehenkappen haben müssen und mit mindestens einem schützenden Bestandteil ausgestattet sind. Fußschutz zählt zur persönlichen Schutzausrüstung.
Schwachstelle
Definition gemäß DIN 31051, 4.2.2:
"Betrachtungseinheit, bei der ein Ausfall häufiger als es der geforderten Verfügbarkeit entspricht, eintritt und bei der eine Verbesserung möglich und wirtschaftlich vertretbar ist."
Anmerkung:
Wirtschaftlich vertretbar beinhaltet auch ökologische (Umweltschutz) und soziale (Arbeitsschutz und -sicherheit) Aspekte.

Schwachstellen-Beseitigung
Definition gemäß DIN 31051, 4.2.2:
"Maßnahmen zur Verbesserung einer Betrachtungseinheit in der Weise, dass das Erreichen einer festgelegten Abnutzungsgrenze mit einer Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist, die im Rahmen der geforderten Verfügbarkeit liegt. Relation: Nutzen der Schwachstellenbeseitigung / Aufwand für die Schwachstellenbeseitigung"

Schwingfestigkeit
(Schwing-)Festigkeit ist der Werkstoffwiderstand gegen Ermüdungsbelastung, also der Widerstand, den ein Werkstoff dem Einwirken einer äußeren Kraft entgegensetzt, ohne dass der Werkstoff versagt. Sie kann sich mit der Temperatur und/oder Zeit ändern. (Quelle: www.ipih.de)
Seitenschutz
Bei Arbeiten auf Arbeits- und Schutzgerüsten wird ein dreiteiliger Seitenschutz gefordert.
Ein Seitenschutz besteht aus drei Teilen: Bordbrett, Zwischen- und Geländerholm. Der Geländerholm sollte in 1m Höhe angebracht sein, der Zwischenholm mittig. Das Bordbrett muss eine Höhe von 10 cm haben. Holme und Bordbrett sind gegen unbeabsichtigtes Lösen, bzw. gegen Kippen zu sichern. Der Abstand der Pfosten eines Seitenschutzes sollte, in Abhängigkeit vom Querschnitt der Gerüstbretter, 2 m nicht überschreiten.

Sekundärausfall
Definition gemäß DIN EN 13306, 5.14:
"Ausfall einer Einheit, der direkt oder indirekt durch einen Ausfall oder Fehler einer anderen Einheit verursacht ist.

Sensor
Ein Sensor (lat.: sensus "Gefühl") oder (Mess-)Fühler ist in der Technik ein Bauteil, das neben bestimmten physikalischen oder chemischen Eigenschaften (z.B.: Wärmestrahlung, Temperatur, Feuchtigkeit, Druck, Helligkeit, Magnetismus, Beschleunigung, Kraft) auch die stoffliche Beschaffenheit seiner Umgebung qualitativ oder als Messgröße quantitativ erfassen kann. Die Abgrenzung der Begriffe Sensor und Messgerät ist fließend. Sensoren, welche Strahlung (z. B. Licht, Röntgenstrahlung) oder Teilchen nachweisen, bezeichnet man als Detektoren.(Quelle: www.wikipedia.de)
Service-Level-Agreement
(SLA) siehe: Dienstgütevereinbarung
Sicherheits-
beauftragter
In Unternehmen mit mehr als 20 Beschädigten muss mindestens ein Sicherheitsbeauftragter bestellt, d.h. schriftlich benannt werden. Der Sicherheitsbeauftragte soll ein Mitarbeiter vor Ort sein. Er arbeitet ehrenamtlich. Er soll den Unternehmer bei der Durchführung des Unfallschutzes unterstützen, insbesondere indem er sich von dem Vorhandensein und der ordnungsgemäßen Benutzung der vorgeschriebenen Schutzeinrichtungen fortlaufend überzeugt. Achtung: In der Praxis werden oftmals die Bezeichnungen "Sicherheitsbeauftragter" und "Sicherheitsfachkraft" (besser: Fachkraft für Arbeitssicherheit) verwechselt.
Sicherheits-
fachkraft
Jedes Unternehmen ab dem 1. Beschäftigten muss die sicherheitstechnische Betreuung seines Betriebes gewährleisten. Handwerksbetriebe haben in der Regel die Möglichkeit, diese sicherheitstechnische Betreuung durch das sogenannte Unternehmermodell oder durch Fachkräfte für Arbeitssicherheit (auch oft als Sicherheitsfachkräfte bezeichnet) zu gewährleisten. Dazu muss der Unternehmer diese benennen, d.h. schriftlich bestellen. Sie können als eigene Mitarbeiter, freiberuflich oder in einem Überbetrieblichen Dienst arbeitend, tätig werden. Die Fachkraft für Arbeitssicherheit hat die Aufgabe, den Arbeitgeber in allen Fragen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu unterstützen und zu beraten.
SLA
Abkürzung für Servce-Level-Agreement
Sollbruchstelle
Als Sollbruchstelle bezeichnet man in der Mechanik ein Bauteil in einem Gesamtsystem, das bei Überlastung, ähnlich einer Sicherung zerstört wird und so größeren Schaden verhindert.
Dazu werden meist billige und einfach auszutauschende Elemente verwendet, wie z. B. Scherbolzen in Kupplungen. Diese Teile sind schwächer dimensioniert als der Rest der Anlage.

Sollwert
Ein Sollwert ist der Idealzustand in einem Regelkreis. Er wird durch einen Regler, der den Istwert ausliest und damit den Stellwert einstellt gebildet.
Normalerweise schwankt der Istwert in einem mehr oder weniger großem Intervall um den Sollwert, da der Istwert durch viele Störfaktoren ständig verändert wird, und dadurch der Regelkreis erst nötig wird.
Ein Beispiel hierfür ist eine Verstärkerschaltung eines Radios. Der Istwert ist hier die Eingangsspannung, der Sollwert das Signal des UKW-Empfängers. Ein Transistor (der Regler) moduliert das Ausgangssignal so, dass es mit dem Eingangssignal übereinstimmt.

SPC
Statistical Process Control : Statistische Prozesslenkung: Konsequente Anwendung statistischer Methoden, um einen Prozess zu beherrschen. Es können dabei sowohl quantitative als auch qualitative Merkmale eines Produktes oder eines Prozesses überwacht werden.
Steuerung
Das Wort Steuerung bedeutet im allgemeinen den Ablauf einer Veränderung, der nicht zufällig, sondern kontrolliert verläuft - zumeist automatisiert und vorgeplant, und wird insbesondere benutzt im Maschinenbau und in der Informationstechnologie
Störung
In der neuen DIN 31051 gestrichen. Früher: "Unbeabsichtigte Beeinträchtigung der Funktionserfüllung einer Betrachtungseinheit." Hierbei ist nichts über die Ursache der Störung ausgesagt. Eine Störung kann auch eine vorübergehende Unterbrechung sein. Vielfach werden die Begriffe "Störung" und "Ausfall" insoweit abgegrenzt, dass ein Ausfall durch Ursachen hervorgerufen wird, die in der Betrachtungseinheit selbst liegen. Eine Einheit kann, obwohl eine Störung vorliegt, die geforderte Funktion erfüllen, z. B. bei einem Lüfter, der mit Staub oder Laub gefüllt ist, liegt eine Störung vor, jedoch kein Ausfall. Ein Ausfall impliziert stets eine Störung, umgekehrt gilt dies nicht.
Stückliste
Eine Stückliste ist eine mengenmäßige Auflistung von Materialien, Teilen, oder Baugruppen, die zur Herstellung eines anderen Teiles benötigt werden. Stücklisteninformationen gehören zu den wichtigsten Datenstrukturen, die Fertigungsunternehmen vorhalten müssen: Sie dienen letztlich dazu, die richtigen Materialien zu bestellen und/oder dem Lager zu entnehmen, wenn ein bestimmtes Produkt gefertigt werden soll.( Quelle www.wikipedia.de)
Es kann unterschieden werden: Konstruktionsstückliste, Baugruppenstückliste, Variantenstückliste.

T
Technische Diagnostik
Technische Diagnostik bezeichnet die weitgehend demontagelose Erfassung und Bewertung des Abnutzungszustandes von Bauteilen, Baugruppen und Maschinen.
Technischer Platz
Im SAP®-Sprachgebrauch (SAP PM) ist das Business-Objekt Technischer Platz eine organisatorische Einheit der Logistik, die die instandzuhaltenden Objekte eines Unternehmens nach funktionalen, prozessorientierten oder räumlichen Gesichtspunkten gliedert. Ein Technischer Platz repräsentiert den Ort, an dem eine Instandhaltungsmaßname durchzuführen ist.
Ein Technischer Platz stellt einen Anlagenbereich dar, auf dem ein Objekt eingebaut werden kann. Die Objekte, die auf Technischen Plätzen eingebaut werden, heißen im R/3-System Equipments.

Teilschmierung
Bei der Teilschmierung wird die Belastung zum einen Teil durch den Schmierfilm und zum anderen Teil durch die sich berührenden Rauheitsspitzen aufgenommen.
Telediagnose
(auch Ferndiagnose) Variante der Online- oder Offline-Diagnose, bei der die Signalübertragung vom Sensor bzw. vom Datensammler zum Diagnoserechner über eine größere Entfernung (vom Standort des Diagnoseobjektes zum Sitz des Diagnose-Ingenieurs, also z. B. auch eines Dienstleisters) erfolgt (z. B. über Medienkabel oder drahtlos).
Teleservice
(dt.: Fernwartung) Fernüberwachung von Anlagen sowie Ferndiagnose und -wartung. Durch ein Videokonferenzsystem erfolgt die kombinierte Übertragung von Bild, Ton und Daten über öffentliche (ISDN) und private Netze (LAN, WAN), so dass im Problemfall eine schnelle Fehleranalyse möglich ist.Erläuterung: Integrated Services Digital Network (ISDN), Local Area Network (LAN), Wide Area Network (WAN)
Total Cost of Ownership
TCO: Ein Verfahren zum Ermitteln der Gesamtkosten einer Investition. Zum reinen Anschaffungspreis werden die Kosten für Implementation, Schulung, Betrieb und Wartung hinzugerechnet. Das Verfahren wurde Mitte der 80er Jahre von Consultants der Unternehmensberatung Gartner entwickelt. Der Ansatz dient dazu, Verbrauchern und Unternehmen dabei zu helfen, alle anfallenden Kosten von Investitionsgütern (insbesondere in der IT) wie beispielsweise Software und Hardware abzuschätzen. Die Idee dabei ist, eine Abrechnung zu erhalten, die nicht nur die Anschaffungskosten enthält, sondern alle Aspekte der späteren Nutzung (Energiekosten, Reparatur und Wartung) der betreffenden Komponenten. Somit können bekannte Kostentreiber oder auch versteckte Kosten möglicherweise bereits im Vorfeld einer Investitionsentscheidung identifiziert werden. Wichtigste Grundlage für das weitere Verständnis der TCO ist die Unterscheidung zwischen direkten und indirekten Kosten. (vgl. wikipedia.org)
Totmannschalter
Maschinen mit elektrischem Antrieb müssen mit einem Schalter ohne Selbsthaltung ausgerüstet sein, dem sogenannten Totmannschalter. Dieser muss mit den Funktionen Aus, Ein und Not-Aus ausgestattet sein. Er kann so angeordnet sein, dass er mit dem Fuß betätigt werden kann. Bei Maschinen mit sich drehendem Werkstück darf der Nachlauf höchstens eine Umdrehung betragen, und es darf kein weiterer Schalter zum Stillsetzen der Maschine vorhanden sein.
TPM
TPM steht im Original für Total Productive Maintenance. Heute wird TPM auch als Total Productive Manufacturing oder Total Productive Management im Sinne eines umfassenden Produktionssystems interpretiert. Hier können Parallelen zu Kaizen oder Lean Production gesehen werden.
Von der grundsätzlichen Idee her ist TPM ein Programm zur kontinuierlichen Verbesserung in allen Bereichen eines Unternehmens. Dabei geht es vor allen Dingen um die Jagd nach Verlusten und Verschwendung mit dem Ziel von Null Defekten, Null Ausfällen, Null Qualitätsverlusten, Null Unfällen usw. Hauptfokus liegt im Bereich der Produktion.
Der komplette Umfang von TPM beinhaltet acht unterschiedliche Säulen, die jeweils Ansätze zur Eliminierung der 16 Verluste beinhalten.
1. Kontinuierliche Verbesserung
2. Autonome Instandhaltung
3. Geplante Instandhaltung
4. Training und Ausbildung
5. Anlaufüberwachung
6. Qualitätsmanagement
7. TPM in administrativen Bereichen
8. Arbeitssicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz
(Quelle: www.wikipedia.de)

Tribologie
Definition gemäß DIN 50323, Teil 1:
"Tribologie ist die Wissenschaft und Technik von aufeinander einwirkenden Oberflächen in Relativbewegung. Sie umfasst das Gesamtgebiet von Reibung und Verschleiß, einschließlich Schmierung, und schließt entsprechende Grenzflächenwechselwirkungen sowohl zwischen Festkörpern als auch zwischen Festkörpern und Flüssigkeiten oder Gasen ein."

Anmerkung: Die Umsetzung tribologischen Wissens führt zur Minderung von Verschleiß und zur Optimierung von Reibungsbedingungen.

Erläuterung: Die Hauptursache für Schädigungen an Maschinen und Anlagen ist die Abnutzung. Abnutzung entsteht bei bewegten Bauteilen vor allem durch Verschleiß aufgrund hoher Reibung und infolge fehlender oder unsachgemäßer Schmierung. In der Praxis beschäftigt sich die Tribologie mit der Optimierung mechanischer Bewegungssysteme in Hinblick auf
- Verbesserung der Leistung, Steigerung des Wirkungsgrades,
- Senkung der Produktionskosten,
- Reduzierung des Energieverbrauchs durch verringerte Reibung,
- Ressourcenschonung durch Verschleißreduzierung, Verminderung der Emissionen,
- Erhöhung der Zuverlässigkeit, Erhöhung der Betriebssicherheit,
- Erhöhung der Nutzungsdauer und
- Senkung der Wartungs- und Instandsetzungskosten."

U
Überbeanspruchung
(auch: Gewaltnutzung) Schadensablauf infolge Überlastung, der nach dem Stand der Technik bei vorgeschriebener Nutzung nicht auftritt.
Umlaufschmierung
Umlaufschmierung bezeichnet einen Schmierstoffkreislauf. Er besteht aus dem Reservoir (z.B. Ölwanne) der Zuführung zur Reibstelle und der Rückführung. Es kann auch noch eine Schmierstoffaufbereitung (z.B. Ölfilter) zwischengeschaltet sein.Umlaufschmierungen benötigen durch die Wiederverwendung weniger Schmierstoff. Durch das geschlossene System gelangt kein (bzw. nur sehr wenig) Schmierstoff in die Umwelt.Umlaufschmierung wird meistens mit Schmieröl realisiert.
Unfallverhütungs-Vorschrift
Unfallverhütungsvorschriften (UVV) werden von den Berufsgenossenschaften und anderen Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung erlassen und müssen von Unternehmern und allen Beschäftigten beachtet werden.
Sie enthalten Sicherheitsanforderungen an die betrieblichen Einrichtungen (Arbeitsmittel, Anlagen, Geräte, Arbeitsplätze usw.) und verlangen Anordnungen und Maßnahmen des Unternehmers zur Unfallverhütung; für die Beschäftigten beschreiben sie Verhaltens- pflichten. Sie legen arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen fest und regeln Fragen der innerbetrieblichen Arbeitssicher- heitsorganisation sowie der Ersten Hilfe.
Die Unfallversicherungsträger erlassen als autonomes Recht Unfallverhütungsvorschriften über Einrichtungen, Anordnungen und Maßnahmen, welche die Unternehmer zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren zu treffen haben, sowie die Form der Übertragung dieser Aufgaben auf andere Personen.

Unverfügbarkeit
Die Unverfügbarkeit ist das Einerkomplement zur Verfügbarkeit, also: U=1-V. Entsprechend zur Verfügbarkeit ist die Unverfügbarkeit die Wahrscheinlichkeit, ein System funktionsunfähig anzutreffen oder die Ausfallwahrscheinlichkeit. Die Unverfügbarkeit wird meist als Rechengröße benutzt, da sie als Zahl sehr viel größer als 1 besser handhabbar ist als die Verfügbarkeit, die sehr nahe bei "1" liegt.
Uptime
(dt.: betriebsfähige/funktionsfähige Zeit, Betriebszeit)Definition gemäß DIN EN 13306, 9.1:
"Zeitbereich, während dessen sich eine Einheit in betriebsfähigem Zustand befindet."
Oft verwendet in der IT. Ein englischer Ausdruck für die Zeit, in der ein Computersystem läuft und funktionstüchtig ist, auf deutsch also Betriebszeit, auch verfügbare Betriebszeit oder Klarzeit. Die Uptime wird seit dem letzten Start des Systems angegeben. Die Uptime ist ein Hinweis für die Stabilität und Sicherheit eines Betriebssystems und der Hardware. Sie bestimmt die tatsächliche Verfügbarkeit des Systems. Computerdienstleister werben oft mit Uptimegarantien, um Kunden anzulocken. So entspricht eine 99,99 % Uptime in einem Jahr einer Downtime von circa 52 Minuten. Unter vielen Unix-Derivaten kann man die Uptime mit dem Befehl uptime nachprüfen. Auf Windows Systemen ist die gleiche Information bei Aufruf von systeminfo in der Kommandozeile als System Up Time sichtbar.

V
Validieren
Das Validieren ist eine Prüftätigleit bei der Produkte, Protokolle oder Dokumente in Bezug auf ihre Spezifikationen geprüft werden.
1. Begriff aus den harmonisierten Protokolltestverfahren der EU. Unter Validieren versteht man ein Prüfprinzip, das sich ausschließlich auf die Spezifikation eines Protokolls oder einer Software bezieht und nicht auf dessen Implementierung. Hier sind alle Aktivitäten zusammengefasst, die eine Protokollbeschreibung als logisch richtig darstellen. Validieren kann auch als Nebeneffekt bei der Erstellung einer Referenzmaschine betrachtet werden.
2. Zulassung eines Produktes oder einer Software für den offiziellen Gebrauch. Dies kann in Form einer Produktbewertung wie unter 1. beschrieben erfolgen. (Quelle: www.itwissen.info)

Verbesserung
Nach DIN 31051: "Kombination aller technischen und administrativen Maßnahmen sowie Maßnahmen des Managements zur Steigerung der Funktionssicherheit einer Betrachtungseinheit, ohne die von ihr geforderte Funktion zu ändern." Dazu gehören beispielsweise auch Auftrag, Dokumentation, Analyse, Kalkulation, Planung, Abstimmung, Vorwegmaßnahmen (Schutz- und Sicherheitseinrichtungen) Überprüfung und Freigaben von Vorbereitungen, Durchführung, Funktionsprüfung, Abnahme, Fertigmeldung usw.
Mit dieser Definition wird eine klare Abgrenzung zur Änderung / Modifikation gezogen.

Verbrauchsmaterial
Definition gemäß DIN EN 13306, 3.5:
"Einheit des Materials, die oder das nicht nur einer Einheit zugeordnet und für eine einmalige Verwendung vorgesehen ist."

Verbrauchsschmierung
Verbrauchschmierung bezeichnet das ausschließliche Zuführen von Schmierstoff zur Schmierstelle. Die Zuführung kann manuell, halbautomatisch oder automatisch erfolgen. Nach dem Gebrauch wird der Schmierstoff sofern er noch vorhanden ist ausgetauscht oder er wird mit frischem aufgefüllt. Beispiel: Einstreichen von Gleitflächen mit Schmierfett, Ölen von Gelenken mit der Ölkanne.
Verfügbarkeit
Auch Anlagen- oder Maschinenverfügbarkeit: Prozentuale Betriebszeit der geplanten Laufzeit. Nach DIN 40042 gilt: "Die Verfügbarkeit ist die Wahrscheinlichkeit, ein System zu einem gegebenen Zeitpunkt in einem funktionsfähigen Zustand anzutreffen". Verfügbarkeit V=MTBF/(MTBF+MTTR)
Verfügbarkeitsverbund
Ein Verfügbarkeitsverbund ist ein fehlertoleranter Verbund von Geräten, bei denen der Ausfall eines einzelnen Gerätes keinen Totalausfall des Verbundes nach sich zieht.
In einem Verfügbarkeitsverbund sind zumindest die wichtigsten Komponenten redundant ausgelegt

Vergleichsprüfung
(engl.: cross validation) Auch: Quervergleich. Überprüfen eines Ergebnisses durch die nochmalige Durchführung eines Experiments
Verschleiß
Nach DIN 50320: Verschleiß ist der fortschreitende Materialverlust aus der Oberfläche eines festen Körpers, hervorgerufen durch mechanische Ursachen (d.h. durch Kontakt und Relativbewegung eines Gegenkörpers).
Verschleißmechanismus
Als Verschleißmechanismen werden die ablaufenden physikalischen und chemischen Wechselwirkungen im Kontaktbereich eines tribologischen Systems bezeichnet. Sie lösen Elementarprozesse aus und führen zu Stoff- und Formänderungen der Kontaktpartner und zu einem Materialverlust in Form von Verschleißpartikeln. In der Praxis treten die Verschleißmechanismen selten in reiner Form auf. Es wirken meist mehrere Verschleißmechanismen gleichzeitig mit unterschiedlichen Anteilen, die sich während der Beanspruchungsdauer verändern können. Ihr Beitrag zum Verschleiß ist daher von der Struktur und vom Beanspruchungsprofil des jeweiligen tribologischen Systems abhängig. Elementare Verschleißmechanismen sind:
- Oberflächenzerrüttung
- Abrasion
- Adhäsion
- Tribochemische Reaktion

Verschleißteil
Nach DIN 31051: "Betrachtungseinheit, die an Stellen, an denen betriebsbedingt Abnutzung auftritt, aus wirtschaftlichen Gründen eingesetzt wird, um dadurch andere Betrachtungseinheiten vor Abnutzung zu schützen und die vom Konzept her für den Austausch vorgesehen ist."
Viskosität
Viskosität ist die "Zähigkeit" einer Flüssigkeit oder eines Gases. Sie resultiert aus den zwischenmolekularen Kräften in einem Fluid, ist also abhängig von der Kohäsion, den intramolekular (zwischen den Molekülen oder Teilchen) wirkenden Kräften, es wird auch von innerer Reibung gesprochen. Der Begriff Fluid umfasst dabei die Aggregatzustände Flüssigkeit und Gas. Je höher die Viskosität, um so dickflüssiger ist das Fluid.
VOB/B
Die VOB/B ist ein vorformuliertes Klauselwerk, das dazu bestimmt ist, in Bauverträgen die Regelungen des hierfür anwendbaren gesetzlichen Werkvertragsrechts zu ergänzen und teilweise zu modifizieren.
Es handelt sich um Teil B der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) (früher: Verdingungsordnung für Bauleistungen). So erklärt sich die übliche Abkürzung "VOB/B". Der vollständige Titel des Teils B lautet "Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen".(Quelle: www.wikipedia.de)

Vollschmierung
Bei der Vollschmierung wird die Belastung vollständig vom Schmierstoff aufgenommen. Die Kontaktflächen sind getrennt. Sie lässt sich weiter unterteilen in:
- hydrostatische Schmierung,
- hydrodynamische Schmierung,
- elastohydrodynamische Schmierung

Vorbeugende Instandhaltung
Planmäßige Wartung (und ggf. der vorbeugende Austausch von Verschleißteilen) vor Eintritt eines Anlagendefekts, um Ausfälle durch Defekte zu minimieren. In verschiedenen Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass ein großer Teil von Anlagenstillständen bei geplanter Instandhaltung vermeidbar ist.
W
Wartung
Nach DIN 31051: "Maßnahmen zur Verzögerung des Abbaus des vorhandenen Abnutzungsvorrats."Mit anderen Worten: Maßnahmen zur Bewahrung des Sollzustands von technischen Mitteln eines Systems." Dazu gehören neben der reinen Wartungsmaßnahme auch das Erstellen von Wartungsplänen, aufgrund derer die IH-Maßnahmen in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden.
Werklieferungsvertrag
Ein Werklieferungsvertrag besteht, wenn sich ein Unternehmer bei einem Vertrag verpflichtet, ein Werk aus einem von ihm beschafften Stoff herzustellen und zu liefern.
Grundsätzlich ist es nach dem nunmehr in Deutschland geltenden Recht unerheblich, ob der beschaffte Stoff eine vertretbare oder nicht vertretbare Sache darstellt. Es werden nach § 651 BGB die Vorschriften des Kaufvertragsrecht angewandt, nur ausnahmsweise finden die Regeln des Werkvertragsrecht Anwendung. Für den Gefahrübergang bei der Lieferung eines mangelbehafteten Werkes gelten die Vorschriften des Werkvertragsrechts, wenn die Sache nicht vertretbar ist.
Abweichende Vereinbarungen im Rahmen der Vertragsfreiheit können nur im Rahmen des Kaufrechts erfolgen.
Anwendungsbeispiele für die Anwendung von Kaufrecht beim Werklieferungsvertrag sind Anfertigung von Gegenständen, die später beim Besteller eingearbeitet oder eingebaut werden sollen. Hauptanwendungsbereich für das Werkvertragsrecht sind die Arbeiten, die an unbeweglichen Sachen vorgenommen werden.

Werkstatt
Eine Werkstatt oder Werkstätte im ursprünglichen Sinn ist ein handwerklicher Betrieb, in dem technische oder künstlerische Gegenstände gefertigt, entwickelt oder repariert werden. Von den Werkstätten dieses Typs sind die wichtigsten:
Autowerkstatt (auch KFZ-Werkstatt), allgemein: Reparaturwerkstatt, Tischler-, Schlosserwerkstatt, Schneiderei, Spenglerei, Atelier, Bildhauer- und Kunstwerkstatt.
Im übertragenen Sinn umfasst der Begriff auch Arbeitsstätten mit geistigen Themen, wie Kulturwerkstatt

Werkstoffzähigkeit
Als Zähigkeit eines Werkstoffes wird die plastische Verformbarkeit unter extremen Bedingungen bezeichnet.
Werkvertrag
Beim Werkvertrag (§§ 631 ff. BGB) schuldet der Unternehmer dem Besteller die Herstellung eines Werkes, das heißt die Herbeiführung eines bestimmten Erfolges körperlicher oder nichtkörperlicher Art und der Besteller als Gegenleistung dem Unternehmer den Werklohn. Gegenstand typischer Werkverträge sind Bauarbeiten, Reparaturarbeiten, handwerkliche Tätigkeiten (Möbelanfertigung, Installation, Tapezieren), Transportleistungen (beispielsweise Taxifahrt) oder die Erstellung von Gutachten und Plänen. Abzugrenzen ist der Werkvertrag insbesondere vom Werklieferungs-, Dienst- und Kauf-.
Zum Inhalt des Vertrages zählen: Detaillierte Aufgabenstellung, Fertigstellungstermin, Kosten, Gewährleistungen, Haftungsvereinbarungen, Festlegungen zur Vertragskündigung, Zahlungsvereinbarungen, Urheberrecht / Nutzungsrecht, Lieferungsverzugs-Modalitäten, Festlegungen zum Datenschutz.

Wieder-beschaffungswert
Auch Wiederbeschaffungspreis. Der Wiederbeschaffungswert(-preis) ist der Preis, den das als Ersatz zu beschaffende Wirtschaftsgut zum Zeitpunkt der Ersatzbeschaffung voraussichtlich haben wird.
X
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kein Eintrag
Y
Y2K
beliebte amerikanische Abkürzung für das Jahr 2000: "Y" steht für "year" und "2K" für "2 Kilo", was "2000" entspricht
Z
Zeitbegrenztes Teil
Definition gemäß DIN 31051, 4.6.2:
Betrachtungseinheit, deren Lebensdauer im Verhältnis zur Lebensdauer der übergeordneten Betrachtungseinheit verkürzt ist und mit technisch möglichen und wirtschaftlich vertretbaren Mitteln nicht verlängert werden kann.

Zeitfestigkeit / Zeitschwingfestigkeit
Als Zeitschwingfestigkeit (kurz: Zeitfestigkeit) wird die Schwingbeanspruchung für jede Bruchlastspielzahl bezeichnet, die kleiner als die Grenzlastspielzahl ist.
Zeitwert
(engl.: time value) Der Zeitwert eines Wirtschaftsgutes (z.B. einer Anlage) ist der um die Summe der bisherigen planmäßigen Abschreibungen verminderte Anschaffungswert. Da das abnutzbare Anlagevermögen (zum Beispiel Gebäude und Maschinen) im Laufe der Zeit an Wert verliert, wird für die Buchhaltung und Kostenrechnung jährlich ein bestimmter Geldbetrag (AfA) abgeschrieben (abgesetzt). Zeitwert = Anschaffungswert - bisherige Abschreibung (Quelle: www.adlexikon.de)
Als Zeitwert gilt der Neuwert unter Abzug der seit der Erstellung infolge Alter, Abnutzung oder anderer Gründe eingetretenen Wertverminderungen.(Quelle: www.gvasg.ch)

Zentralschmierung
Zentralschmieranlagen bieten sich an, wenn mehrere Schmierstellen versorgt werden müssen.Ein Vorteil besteht in der Verringerung des Wartungsaufwandes. Durch die regelmäßige Schmierung und richtige Dosierung verringern sich der Schmierstoffverbrauch und der Verschleiß

Zertifizierung
Als Zertifizierung bezeichnet man Verfahren, mit deren Hilfe die Einhaltung bestimmter Standards für Produkte / Dienstleistungen und ihrer jeweiligen Herstellungsverfahren einschließlich der Handelsbeziehungen nachgewiesen werden können. Im allgemeinen besteht die Zertifizierung in der Ausstellung eines Zeugnisses.(Quelle: www.wikipedia.de)
Zufallsausfall
Zweite Phase des charakteristischen Verlaufes der Ausfallrate (Badewannenkurve). Konsolidierungsphase (stabile Betriebsphase) mit nahezu konstanter Ausfallrate. Hier sind die Frühfehler abgeklungen und die Abnutzungserscheinungen sind immer noch vernachlässigbar. Während der Phase der konstanten Ausfallrate werden Systemausfälle im wesentlichen durch äußere Einflüsse verursacht; z.B. Umweltbeanspruchungen wie Druck, Umgebungstemperatur und Erschütterungen sowie Funktionsbeanspruchungen wie Belastungsschwankungen, Spannungs- und Leistungsschwankungen und selbst erzeugte Wärme. In dieser Phase sind die Ausfälle stochastischer Natur.
Zuverlässigkeit
(engl.: reliability) In DIN 40041 heißt es: "Zuverlässigkeit ist die Fähigkeit einer Betrachtungseinheit, innerhalb der vorgegebenen Grenzen denjenigen durch den Verwendungszweck bedingten Anforderungen zu genügen, die an das Verhalten ihrer Eigenschaften während einer gegebenen Zeitdauer gestellt sind". Zuverlässigkeit ist also die Wahrscheinlichkeit, daß die geforderte Funktion eines Produktes unter den gegebenen Arbeitsbedingungen während einer festgelegten Zeitdauer ausfallfrei ausgeführt wird.

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